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„Live and Let Die“: Guns N‘ Roses witzeln mit neuem T-Shirt gegen Trump

🔥Die besten Hardrock-Alben aller Zeiten: Guns N‘ Roses – „Appetite For Destruction“

Guns N’Roses halten nicht viel von US-Präsident Donald Trump. Erst recht nicht, wenn dieser unerlaubt Lieder der Band bei seinen politischen Kundgebungen und PR-Stunts spielt – wie er es zuletzt bei einem Auftritt im US-Bundesstaat Arizona tat. Passend zu dieser Aktion hat die Band nun ein neues T-Shirt auf den Markt gebracht und beweist damit nicht nur Sinn für Humor, sondern auch Sinn für einen cleveren Streich gegen den Präsidenten.

Begonnen hatte alles mit einem Besuch Trumps in einer Fabrik, die Mund-Nasen-Masken herstellt, in Arizona vergangene Woche, Die an und für sich gutgemeinte Aktion erwies sich leider als ziemlicher Reinfall. Einerseits war Präsident Trump während der Besichtigung selbst ohne Maske unterwegs, was sich den Umständen entsprechend als relativ unpassend erwies. Andererseits war das GN’R-Cover des McCartney-Songs „Live and let die“ über die Lautsprecher der Fabrik zu hören, was den Zynismus, der ohnehin schon in der Luft lag, verdoppelte.

Trump als COVID-45

Auch wenn Guns N’Roses nicht damit einverstanden waren, dass Trump in ihrem Songkatalog wilderte, machten sie sich den Vorfall in weiterer Folge zu nutzen: Im bandeigenen Webstore gibt es nun seit kurzem ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Live N‘ Let Die With COVID 45“  zu kaufen. Die Nummer 45 bezieht sich dabei auf Donald Trump als 45. Präsident der Vereinigten Staaten – und setzt damit seine Präsidentschaft mit dem tödlichen Coronavirus gleich. Der gesamte Erlös der T-Shirts geht an MusiCares und deren COVID-19-Hilfsfonds, der Arbeiter in der Musikindustrie unterstützt, die durch die Pandemie in finanzielle Not geraten sind.


Axl Rose: Twitter-Krieg mit US-Finanzminister

Axl Rose hat auf Twitter wieder losgedonnert. Nachdem er sich zuletzt über die unbefriedigende Handhabung der Coronakrise durch US-Senator Rand Paul sowie den kalifornischen Gouverneur Gavin Newsom ausließ, nahm er nun den nächsten Politiker ins Visier: Finanzminister Steve Mnuchin. Aber der antwortete ihm auch. Am Dienstag ließ der Guns-N-Roses-Sänger auf Twitter verlauten: „Es ist offiziell! Was auch immer jemand bisher über Steve Mnuchin gedacht haben mag, er ist offiziell ein Arschloch.“ Finanzminister Mnuchin, der diese Bemerkung nicht auf sich sitzen lassen wollte, antworte Rose einen Tag später. Er schrieb in einem eigenen Tweet: „Was hast du in letzter Zeit für…
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