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Rapper Haftbefehl hat sich offenbar selbst ins Bein geschossen


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Der HipHop-Künstler Haftbefehl befindet sich derzeit wegen einer Schussverletzung im Klinikum Darmstadt. Das meldet die „Hessenschau“. Der gebürtige Offenbacher, der mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan heißt, soll sich am Donnerstag (16. Juli) aus Versehen in den Unterschenkel geschossen haben, heißt es in dem Bericht.

Es handelt sich nach ersten Angaben um eine schwere Verletzung, die sich der 34-Jährige im Frankfurter Bahnhofsviertel zugezogen haben soll. Die „Hessenschau“ berichtet in diesem Zusammenhang von einer Aktion, die offenbar unter Drogen- und Alkoholeinfluss geschah.

Haftbefehl wehrte sich gegen Polizei-Untersuchung

Bislang ist unklar, warum sich Haftbefehl erst im einige Kilometer entfernten Darmstadt in eine Klinik begab, wo er nach wie vor behandelt wird. Angeblich soll sich der Rapper gegenüber Polizeibeamten unkooperativ verhalten haben.

Die Polizei ermittelt indes, wie es zu der Schussverletzung kommen konnte. In dem Zusammenhang wurde noch am Donnerstagabend die Wohnung Haftbefehls und eine Bar untersucht.


Haftbefehl-Petition: Offenbacher Bismarckstraße soll nach Rapper umbenannt werden

Was eine Ehre: Eine Straße mit seinem Namen – das wäre wohl ein Meilenstein in der Karriere des Gangsta-Rappers Haftbefehl. Eine Petition fordert nun genau das. Inspiriert wurde die Forderung von den „Black Lives Matter“-Bewegungen in den USA. In Amerika werden derzeit Statuen aus der Zeit des Kolonialismus heruntergerissen, in Großbritannien werden Straßen, die nach Sklaventreibern benannt sind, umbenannt. Nun soll auch eine Straße in Offenbach dem Beispiel folgen. Bismarck: künftig Haftbefehl? Die Petition, die sich an Bürgermeister Felix Schwenke wendet, hat derzeit (Stand 02. Juli) 1.849 von 1.945 geforderten Unterschriften erreicht. Dass die Straße nach Haftbefehl, dessen neues Album…
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