Harry Potter: J.K. Rowling veröffentlicht Fortsetzung als Kurzgeschichte


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Vor sieben Jahren erschien das siebte und letzte Harry-Potter-Buch „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Der Zauberlehrling hat darin seinen Widersache Lord Voldemort erledigt, die Schule abgeschlossen – und geht den Weg in ein entspanntes Dasein. Happy End!

In einer nun veröffentlichten Kurzgeschichte hat Potter-Autorin J.K. Rowling nun das Leben ihrer Romanfiguren weitergesponnen: Harry hat mit Mitte 30 schon die ersten grauen Haare bekommen („Sein vierunddreißigster Geburtstag steht kurz bevor und durch das schwarze Haar des berühmten Auroren zieht sich bereits die eine oder andere silberne Strähne“) und freut sich auf Sportmeisterschaften: „Dumbledores Armee bei der Quidditch-Weltmeisterschaft wiedervereint“ heißt die Story, die man nach Anmeldung auf der Seite „Pottermore“ lesen kann.

Die Kurzgeschichte ist im Stil einer Klatschkolumne erzählt, verfasst von der Reporterin Rita Kimmkorn, die sich natürlich auch über Harrys Optik auslässt: „Treu geblieben ist er seinen unverwechselbaren runden Brillengläsern, von denen mancher meint, sie würden besser zu einem geschmacksverirrten Zwölfjährigen passen.“ Außerdem hat Harry nun nicht nur eine, sondern zwei Narben. Wie Journalistin Kimmkorn schlussfolgert, stammt die jüngste Verwundung wohl aus einer stürmischen Ehe.

Ansonsten gibt’s Friede, Freude, Eierkuchen: Harry hatte bekanntlich Ginny geheiratet, die Schwester seines besten Freundes Ron – der wiederum mit Hermine Kinder hat (außerdem Haarausfall), die schlaue junge Frau, über die sich der tollpatschige Ron so oft während seiner Schulzeit aufgeregt hatte. Der Nachwuchs besucht die Magier-Akademie Hogwarts.

Das Thema „Harry Potter“ lässt J.K. Rowling also nicht los. Und es macht eigentlich Lust auf etwas Längeres – einen achten Roman vielleicht?


Transgender-Sängerin Dana International unterstützt J.K. Rowling

„Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling hat in den vergangenen Tagen viel Kritik eingesteckt, nachdem sie Kommentare twitterte, die von der LGBTQ-Community als verletzend wahrgenommen wurden. Nun bekam sie Zuspruch aus ungeahnter Ecke. Der israelische Transgender-Star Dana International, der 1998 den Eurovision Song Contest gewann, hat sich nun schützend hinter Rowling gestellt. Beleidigungen oder Kleinkrieg? Vor einigen Tagen twitterte die Schriftstellerin: „Wenn das biologische Geschlecht nicht real ist, gibt es auch keine gleichgeschlechtliche Liebe. Ich kenne und liebe Transgender, aber das Konzept des biologischen Geschlechts zu eliminieren macht für viele Menschen wichtige, politische Diskussionen unmöglich. Die Wahrheit auszusprechen bedeutet nicht, jemanden zu…
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