Hoffnungslos veraltet: Diese 10 Zukunftsfilme wurden knallhart von der Gegenwart eingeholt

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Hoffnungslos veraltet: Diese 10 Zukunftsfilme wurden knallhart von der Gegenwart eingeholt

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Am 29. August 2017 läuft „Terminator 2“ erstmals in der 3D-Fassung im Kino. Warum am 29. August? Weil ursprünglich am 29. August 1997 die Welt untergehen sollte – die Maschinen übernahmen an diesem Tag die Herrschaft über die Menschheit. Zumindest im Kino…

Wir haben das Datum aber überlebt und das Kino hat sich geirrt.

Hoverboards gar ein Komet, der die gesamte Erde ausgelöscht hat? Und was ist mit Cyborgs, Klonen und Raumfahrt? Science-Fiction-Filme regen nicht nur die Fantasie an, sie zeigen uns auch oftmals eine utopische oder dystopische Zukunft. ROLLING STONE hat zehn Filme zusammengestellt, bei denen die gezeigte Zukunft inzwischen schon in der Vergangenheit liegt und leider (oder zum Glück) nie eingetreten ist.

The Postman

Nach „Der mit dem Wolf tanzt“ nahm Kevin Costner 1997 zum zweiten Mal auf dem Regiestuhl Platz und liefert mit „The Postman“ einen postapokalyptischen Film ab, der im Jahr 2013 spielt. 15 Jahre zuvor – also 1998 – führte eine nicht näher genannte Katastrophe zu einem Unglück apokalyptischer Ausmaße und fast die gesamte Technologie wurde dabei zerstört. Costner spielt in dem Film einen Nomaden, der die Uniform eines US-Postboten findet und dadurch ungewollt zum Hoffnungsträger wird.

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Deep Impact

1998 war das Jahr der Katastrophenfilme mit Bedrohungen aus dem All. Raste in „Armageddon“ noch ein Meteor auf die Erde, ist es in „Deep Impact“ ein Komet, der das Ende der Menschheit und unserer Zivilisation bedeuten könnte. Doch anders als „Armageddon“ von Michael Bay, hat „Deep Impact“ von Regisseurin Mimi Leder leider keinen Bruce Willis, der sich opfert, um den bedrohlichen Meteor in die Luft zu jagen. Und so kommt es, dass in dieser im Jahr 2000 angesiedelten Mischung aus Action, Drama und Romantik die Erde tatsächlich vom Kometen getroffen wird. Im echten Leben ist das allerdings genauso wenig passiert wie der damals berüchtigte Y2K-Bug, der sämtliche Computersysteme auslöschen sollte.

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The 6th Day

Wir schreiben das Jahr 2015: Das Klonen von Organen, Tieren und sogar Menschen ist längst zum Alltag geworden. Eines Tages wird allerdings Charterpilot Adam Gibbs (Arnold Schwarzenegger) illegal geklont. Als er das herausfindet und auf seinen Klon trifft, deckt er schon bald eine Verschwörung auf, die von einem zwielichtigen Milliardär initiiert wurde. Sein Plan: Klone sollen die Weltherrschaft übernehmen …

Schon als der Film damals im Jahr 2000 ins Kino kam, galt es als durchaus mutig, die ganze Klongeschichte gerade einmal 15 Jahr in der Zukunft spielen zu lassen. Heute im Jahr 2017 wirkt es regelrecht lächerlich. Das Jahr 2115 wäre vielleicht die bessere Wahl in diesem doch leider eher unterdurchschnittlichen Actionfilm mit Arnold Schwarzenegger gewesen.

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Timecop

Timecop ist eine kleine Ausnahme in dieser Liste: Der Film wurde nicht nur 1994 veröffentlicht, er spielt auch im selben Jahr. Jean-Claude van Damme ist ein Polizist der „The Time Enforcement Commission“ und Zeitreisen gehören im Jahr 1994 zum Alltag, werden aber auch gerne mal für illegale Zwecke benutzt. Logo, dass es hier den starken Arm des Gesetzes braucht, um Zeitreise-Verbrechen zu verhindern. Ähnlich wie in „The 6th Day“ gibt es auch hier eine zwielichtige Gestalt, diesmal in Form eines Politikers. Allerdings will er niemanden klonen, sondern in die Vergangenheit reisen, um die Zukunft zu kontrollieren. Leider versagt „Timecop“ gleich doppelt, da der Film nicht nur im Jahr 1994 spielt, sondern auch noch 2004 und somit gleich zwei Zukunftsvisionen nicht eingetreten sind.

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„Mad Max“-Trilogie

1994, 1997 und 2012 sind die Schauplätze der berühmten Postapokalypse-Filme von George Miller, die in einer dystopischen Zukunft spielen. Im Mittelpunkt steht Max Rockatansky, der einst ein australischer Polizist war, bevor die Erde zu einem wüstenähnlichen Ödland verkommen ist. Menschen kämpfen nun um Benzin und fahren bedrohlich aussehende Autos und leben in notdürftig zusammengezimmerten Siedlungen aus Stahl, Holz und Stoff. Jeden Tag kämpft Einzelgänger Max nun erbarmungslos ums Überleben, findet aber auch hin und wieder Menschen, die sich ihm anschließen und ihm helfen.

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2001: A Space Odyssey

Der Weltraum, unendliche Weiten… Zwei Jahre, nachdem „Star Trek“ in Serie ging, kam 1968 Stanley Kubricks Meisterwerk „2001: A Space Odyssey“ in die Kinos. Wie der Titel schon verrät, spielt der Film im Jahr 2001. Weltraumfahrt ist so alltäglich geworden wie Autofahren oder Fliegen. Unter der Mondoberfläche findet die Menschheit ein merkwürdiges, künstliches Objekt in Form eines Monolithen. Dieser Monolith, so lernen wie am Anfang des Films, hat schon vor Millionen von Jahren in der afrikanischen Wüste Menschenaffen vertrieben. Nun liegt es aber an Dr. Dave Bowman, vier anderen Wissenschaftlern und dem Supercomputer HAL 9000 an Bord einer Raumstation unterwegs zum Jupiter, dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.

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Escape From New York

Manhattan wurde in diesem Klassiker von John Carpenter im Jahr 1997 zu einem riesigen Gefängnis umgewandelt. Das war zumindest die Vision, die Carpenter 1981 für seinen Film hatte. Als der US-Präsident über Manhattan abstürzt, muss Snake Plissken – ein verurteilter Bankräuber – auf Rettungsmission gehen, um den Präsidenten vor den teilweise verrückten Insassen zu befreien. „Die Klapperschlange“ ist inzwischen längst Kult und Kurt Russell in seiner Rolle als misslauniger Anti-Held unsterblich geworden.

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I Am Legend

„I Am Legend“ aus dem Jahr 2007 mit Will Smith in der Hauptrolle ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Richard Matheson aus dem Jahr 1954. Das Buch wurde bereits 1964 als „The Last Man On Earth“ und 1971 als „The Omega Man“ verfilmt. Nun ist aber Will Smith der scheinbar letzte Mensch auf Erden und die Handlung spielt zwischen 2009 und 2012. Ein Virus, das eigentlich als Heilmittel gegen Krebs gefeiert wurde, hatte ungeahnte Nebenwirkungen und dadurch die gesamte Menschheit ausgelöscht oder in vampirähnliche Kreaturen verwandelt, die bei Nacht aus ihren Verstecken kommen. Will Smith spielt den Wissenschaftler Dr. Robert Neville, der fieberhaft nach einem Heilmittel sucht.

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Back To The Future Part II

Was war die Enttäuschung 2015 bei uns groß, als es weder selbstschnürende Schuhe noch Hoverboards gab. Nun, zumindest die Schuhe sind inzwischen Realität geworden, auf Hoverboards warten wir aber immer noch vergebens. Robert Zemeckis war sich im Jahr 1989 allerdings sicher, dass 2015 so die Realität aussehen würde. Allerdings sollte es dann auch schon einen 19. Teil von „Der Weiße Hai“ geben. Und vielleicht ist es da gut, dass die Zukunftsträume von damals genau das geblieben sind: Träume.

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The Terminator/Terminator 2: Judgment Day

Am 29. August 1997 erhoben sich die Maschinen und verübten den Tag des jüngsten Gerichts, bei dem fast die gesamte Menschheit ausgelöscht wurde: Judgment Day. Wenige Tage vorher, nämlich am 04. August 1997, wird die künstliche Intelligenz Skynet aktiviert, die die Atomraketen der USA steuern soll. Wenige Stunden nach der Aktivierung wird Skynet jedoch sich seiner selbst bewusst und sieht die Menschheit als Bedrohung an. Skynet lässt daraufhin Atomraketen in Richtung Russland los, um einen Gegenangriff zu erzwingen. In Panik versucht die Menschheit, den Stecker zu ziehen, doch es ist bereits zu spät. Viele Jahre nach diesem Vorfall gelingt es dem Widerstand um John Connor, Skynet ein für alle Mal zu zerstören. Im letzten Moment kann Skynet allerdings noch zwei Terminatoren in die Zeit zurückschicken: Der T-800 landet im Jahr 1984, um Sarah Connor, die Mutter von John Connor, auszuschalten. Ein zweiter Terminator wird ins Jahr 1995 zurückgeschickt, um Jagd auf John Connor selbst zu machen. Der Rest ist Science-Fiction-Geschichte und zurecht der Höhepunkt des Action-Kinos.

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