„House Of The Dragon“: Co-Showrunner Miguel Sapochnik schmeißt nach Staffel 1 hin


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Der Sender HBO ist nach dem Einstand des ersten Prequels zu „Game Of Thrones“ anscheinend mit der Resonanz zufrieden und hat direkt nach der ersten Folge schon eine zweite Staffel bestellt. Eine zentrale Figur hinter den Kulissen wird dann aber nicht mehr bei „House of The Dragon“ dabei sein: Co-Showrunner Miguel Sapochnik hat bekanntgegeben, dass er nach Staffel 1 seinen Posten verlässt.

Ganz ohne „Game of Thrones“-Veteranen muss das Prequel aber nicht auskommen: Regisseur Alan Taylor übernimmt eine Position als Executive Producer und soll in Staffel zwei bei mehreren Folgen die Regie übernehmen. Taylor hatte etwa in Staffel 1 bei den letzten beiden Folgen Regie geführt und vor allem für „Baelor“ viel Lob erhalten.

„Die letzten Jahre im Im ‚Thrones‘-Universum zu arbeiten war eine Ehre und ein Privileg, vor allem, die zwei vergangenen mit der großartigen Besetzung und Crew von ‚House of the Dragon‘ zu verbringen“, sagte Sapochnik in einem Statement. Er zeigte sich wehmütig über den Abschied, es sei für ihn aber in persönlicher und professioneller Hinsicht die richtige Entscheidung. Mit der Rückkehr von Alan Taylor sehe er die Serie aber in guten Händen.

Alan Taylor wiederum freut sich auf die Rückkehr: „Es ist ein Vergnügen und eine Ehre, zu HBO zurückzukehren und mich in die Welt der Targaryens zu versenken“. Er könne es nicht erwarten, mit Ryan Condal bei der zweiten Staffel  zusammenzuarbeiten, teilte Taylor mit. „Ryan, Miguel und George haben eine außerordentliche Geschichte in einer reichhaltigen und faszinierenden Welt ins Leben gerufen.“

„Diese Serie hätte ohne [Sapochnik] nicht auf die gleiche Weise heranwachsen können“, teilte der Sender HBO mit. „Wir hätten sehr gerne weiter mit Miguel in der gleichen Rolle zusammengearbeitet, sind aber begeistert, die Zusammenarbeit in einer neuen kreativen Funktion fortzusetzen.“

Sapochnik baute das Prequel zusammen mit Drehbuchautor Ryan Condal auf. Auch davor war er kein Unbekannter für „Game of Thrones“-Fans: Vor allem den Episoden mit großen Schlachten verpasste er die nötige Portion Bombast und Kino-Feeling, wie etwa bei der „Schlacht der Bastarde“ in Staffel 6 oder für „Die Lange Nacht“ in der letzten Staffel.