Auch am zweiten Festivaltag zeigt sich das Wetter beim Hurricane von seiner hochsommerlichen Seite. Bei viel Sonne und hohen Temperaturen wird auf dem Eichenring ordentlich geschwitzt. Die Stimmung bleibt dennoch bestens: Zwischen Wasserpausen und kurzen Auszeiten im Schatten pendeln die Besucher munter zwischen den vier Bühnen hin und her.
Auf der Forest Stage beginnt der Samstag mit Just Mustard, Scene Queen und Destroy Boys. Später übernehmen All Time Low und Alexisonfire, bevor die stimmgewaltigen Nothing But Thieves am frühen Abend eine große Menge vor die Hauptbühne ziehen. Papa Roach liefern anschließend ihren bekannten Mix aus Nu Metal, großen Refrains und unterhaltsamer Festivalroutine. Den Abschluss auf der Forest Stage übernehmen Twenty One Pilots, bevor ein großes Feuerwerk und Glückwünsche zum 30. Geburtstag des Hurricane Festivals den Abend beenden.
Auf der River Stage bringt Natasha Bedingfield am Nachmittag frühen Nullerjahre-Pop nach Scheeßel. Danach führen Kaffkiez und Wolf Alice in den Abend, bevor Florence + The Machine einen der Höhepunkte des Tages setzen. In der Nacht verwandelt Finch das Gelände noch einmal in eine Partyzone.
Für eine Überraschung sorgen die Leoniden. Nachdem Sänger Jakob Amr das Secret Set bereits am Freitag beim Auftritt der Donots angekündigt hatte, steht die Kieler Band am Samstag um 18.45 Uhr außerplanmäßig auf der Wild Coast Stage. Der Auftritt schiebt sich in die Lücke zwischen RØRY und Orville Peck und dürfte für viele Fans zu den besonderen Momenten des Jubiläumswochenendes gehören.
Auf der Mountain Stage wechseln sich unterdessen Punk, Rap und Indie ab. Nach Drei Meter Feldweg und PA69 stehen dort unter anderem Kasi, OG Keemo, Edwin Rosen und später SSIO auf dem Programm. Die Wild Coast Stage wird nach Orville Peck zunehmend elektronisch: Tinlicker und David Puentez übernehmen dort den späten Abend.
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