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Die Streifenpolizei - der Podcast für Film & Serien vom Rolling Stone & Musikexpress

Im neuen ROLLING STONE: CD New Noises „Fever Dreams“

>>> ROLLING STONE im Juli: alle Inhalte!

1. Margaret Glaspy „You Don’t Want Me“

Die New Yorkerin ist nicht der Typ für gewöhnliche Lovesongs. Die von knackigen Gitarrenriffs und ihrer erstaunlich vielseitigen Stimme getragenen Lieder ihres Debütalbums drehen sich zumeist um die Sollbruchstellen menschlicher Beziehungen.

Kooperation

2. Tony Joe White „Hoochie Woman“

Wie die besten Songs des Swamp-Rockers ist auch „Hoochie Woman“ durchtränkt von den sumpfigen, psychedelischen Americana-Sagen­welten seiner Südstaatenheimat.

3. Marissa Nadler „Dissolve“

Die Songs der Amerikanerin kommen als lang­same, schleichende Balladen daher, im Untergrund schwelt und pulsiert es aber immer aufs Heftigste. Auch „Dissolve“ von ihrem neuen, siebten Album ist so ein anmutig geformtes Kleinod.

4. Ben Watt „Fever Dream“

31 Jahre ließ der Ex-Everything-But-The-Girl-Mann ins Land gehen, ehe er seinem Solodebüt 2014 ein zweites Album folgen ließ. So lange dauerte es diesmal nicht: Auf seinem dritten Album erklingen nun kühne, finstere Gitarrensongs.

5. Garbage „Empty“

Garbage wissen immer noch, wie das geht: dieses Zaudern einer von Selbstzweifeln befallenen modernen Seele in einen Popsong von pechschwarzer, rasender Energie zu gießen.

6. case/lang/veirs „Atomic Number“

Neko Case, k.d. lang und Laura Veirs scheinen in diesem von Folkgitarren und Harmoniegesang durchströmten Song in angenehmer Gelassenheit umeinander zu kreisen.

7. The Felice Brothers „Aerosol Ball“

Auf ihrem neuen Album frönen die Amerikaner wieder dem ausgelassenen Folkrock mit Akkordeon und Fiddle – und klingen dabei wie ein Haufen besoffener Sezessionskriegs-Deserteure.

8. Kornelius Flowers „Fire In The Air“

Über Flowers heißt es schon mal, er sei so etwas wie der Tom Petty von Trier. Das greift vielleicht etwas zu hoch, aber sein Album heißt sehr passend „Vintage Hedonist“.

9. Andy Shauf „The Worst In You“

Zwischen rauen Gitarren und süßlichen Streichern findet der kanadische Songschreiber mit der schüchternen Stimme verschlurfte Pop-Kleinode.

10. Neo Rodeo „Was auch immer es ist“

Gitarrenpop aus Freiburg im Breisgau, an den richtigen Stellen ein bisschen gefühlig und an anderen wunderbar auf den Punkt: „Jaja, es ist nicht so leicht, doch richtig schwer ist es auch nicht.“


Die besten Gitarristen aller Zeiten: Keith Richards

Die besten Gitarristen aller Zeiten: Keith Richards Text von Nils Lofgren Ich erinnere mich, wie ich auf der Highschool „Satisfaction“ hörte – und nicht glauben wollte, welchen Schock es bei mir auslöste. Es ist diese Kombination aus dem Riff und den Akkorden, die darunter einen Kontrapunkt bilden. Keith kann mit zwei, drei Noten Vignetten schreiben, die substanzieller sind als jedes große Solo. Auf „Gimme Shelter“ spielte er die Lead- und die Vibrato-Rhythmus-Gitarre – und schuf damit eine bedrohliche Atmosphäre, wie es vor ihm noch keiner geschafft hatte. Der Kontrast zwischen den beiden Gitarren öffnet den Raum für Mick Jagger, um…
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