Im neuen ROLLING STONE – CD New Noises: „Let Love In“

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Im neuen ROLLING STONE – CD New Noises: „Let Love In“

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1. The Clientele „Lunar Days“

Seit 2000 veröffentlicht die Londoner Band regelmäßig Alben voll hübscher Popsongs. Auf ihrem neuen Werk, „Music For The Age Of Miracles“, klingt das streckenweise wie eine Mischung aus Belle And Sebastian und Turin Brakes, wie das zärtlich-verträumte „Lunar Days“ beweist.

2. Iron & Wine „Call It Dreaming“

Nach Alben mit Ben Bridwell und Jesca Hoop ist „Beast Epic“ der lang erwartete Nachfolger von „Ghost On Ghost“ (2013). Die darauf zu hörenden Jazzanleihen und die Streicheropulenz tauscht Sam Beam alias Iron & Wine diesmal gegen introspektive Country- und Folkballaden.

3. Phoebe Bridgers „Smoke Signals“

Ein bisschen sediert, ein bisschen liebestrunken, ein bisschen sinister, ein bisschen transzendent: Aus diesen Eigenschaften setzt sich dieser Song zusammen, der das Debütalbum der kalifornischen Sängerin eröffnet. Wundervoller, somnambuler Folkpop.

4. Jetzt! „Kommst du mit in den Alltag?“

Eine der schönsten Wiederentdeckungen deutschsprachiger Popmusik: Jetzt! um Sänger und Songschreiber Michael Girke wurden 1984 in Bad Salz­uflen gegründet. Ihre Songs – wie das später von Blumfeld adaptierte „Kommst du mit in den Alltag?“ – belehnen Britbands wie The Housemartins und ebneten den Weg für die Hamburger Schule.

5. Susanne Sundfør „Undercover“

Der vielleicht emotionsgeladenste Song auf dem neuen Album der Norwegerin, die darin davor warnt, sich der Liebe ganz auszuliefern, weil am Ende immer die Enttäuschung warte. Eine Hymne der Selbstbehauptung, die auch eine Hommage an Sundførs ewige Heldin Dolly Parton ist.

6. Mark Olson „You Are All“

Wie bereits bei seinen letzten beiden Alben hat Olson mit seiner Lebenspartnerin, Ingunn Ringvold, für das neue „Spokeswoman Of The Bright Sun“ ­herzerwärmende Stücke zwischen Country und Folk geschrieben und eingespielt. „You Are All“ ist ein beinahe märchenhaftes Idyll.

7. Bunny „Face Your Own“

Das Quintett aus Toronto verbindet auf seinem Debüt­album Dreampop mit kurzen psychedelischen Jams. Bestes Beispiel: „Face Your Own“. Was als melodieverliebtes Kleinod beginnt, wächst sich zu einem überquellenden Soundpanorama aus Blasinstrumenten aus.

8. Mélanie De Biasio „Gold Junkies“

Bisher vor allem durch ihren rhythmusbetonten Jazz noir bekannt, wagt die belgische Sängerin auf ihrem neuen Album, „Lilies“, neue Töne. „Gold Junkies“ etwa setzt auf einen treibenden Beat, pulsierende Gitarren und laszives, verhalltes ­Gewisper – hart an der Grenze zur Rockmusik.

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