Highlight: David Bowie & Iggy Pop: Die Berliner Alben und Jahre

Im neuen ROLLING STONE: CD New Noises – „Meet Me In The Air“

1. Spiritualized „I’m Your Man“

Nach der bisher längsten Pause, die Jason Pierce seiner Band gegönnt hat, erscheint mit „And Nothing Hurt“ endlich ein neues Spiritualized-Album. Der Vorbote, „I’m Your Man“, mischt Dream-Pop mit Americana.

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2. Emma Ruth Rundle „Control“

Die Songschreiberin aus Louis-ville/Kentucky lässt schon im Titel ihrer neuen Platte erahnen, wohin die Reise geht: „On Dark Horses“ ist eine gespenstisch schöne Tour de Force zwischen Folk und Post-Rock.

3. Davey Woodward And The Winter Orphans „Dylan’s Poster“

Launige, bläsergespickte Hommage der neuen Band von Davey Woodward (The Brilliant Corners), der hier zugleich Dylans „All Along The Watch­tower“ und Velvet Undergrounds „Sweet Jane“ zitiert.

Kooperation

4. Neil & Liam Finn „Meet Me In The Air“

Neil Finn duettiert mit seinem Sohn Liam zu betörendem Wolkenkuckucks­heim-Pop. Entrückt, idiosynkratisch und mitunter nah an der Schwelle zu Easy Listening.

5. Mark Lanegan & Duke Garwood „Feast To Famine“

Über einen in Loops und Reverse-Effekte gehüllten Rhythmus breiten Mark Lanegan und der Londoner Gitarrist ­Duke Garwood eine somnambule, abgründige Blues-Ballade. Der Song findet sich auf ihrem zweiten gemeinsamen Album, „With Animals“.

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6. Downpilot „We Just Come And Go“

Streicherverziertes Kleinod an der Schnittstelle zwischen Folk-Pop und Alternative Country: Paul Hiraga führt seine Band aus Seattle auf ein Terrain, auf dem auch schon The Jayhawks und Vic Chesnutt Früchte geerntet haben.

7. Low „Disarray“

Was sind das für Geräusche? Ein berstender Drumcom­puter? Ein defekter Synthesizer? Das Trio aus Duluth/Minnesota beweist mithilfe von Produzent BJ Burton Mut zur Veränderung – und bleibt sich unter der kühlen Oberfläche doch treu.

Vorschau auf die September-Ausgabe


Michel Legrand im Interview: "Die Jazz-Giganten sind tot"

Im Laufe seiner Karriere mit drei Oscars ausgezeichnet, zählte Michel Legrand zu den größten Soundtrack-Komponisten. Der Franzose schrieb mehr als 200 Scores, darunter für "Yentl", "The Thomas Crown Affair", "Summer Of '42" und "Les parapluies de Cherbourg". Seine Songs, wie "What Are You Doing The Rest Of Your Life?", haben den Pianisten auch unter Pop-Hörern bekannt gemacht, sein erstes Nummer-eins-Album in den amerikanischen Charts feierte der Franzose bereits 1954 mit "I Love Paris". Da war er gerade einmal 22 Jahre alt. Michel Legrand spielte und nahm mit vielen Jazz-Größen auf, darunter Miles Davis, John Coltrane, Ella Fitzgerald, Bill Evans, Aretha…
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