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Interview: Das TV-Entweder/Oder mit Bastian Pastewka. DVD-Box gewinnen!

Pastewka
Pastewka DVD-Box mit der Staffel 1-5

Am 09. Dezember ist die DVD-Box „Pastewka, Staffel 1-5“ erschienen. Rechnen Sie mit gesammelten Familienkatastrophen, beruflichen Pannen und anderen Zwischenfällen, aber vor allem: Rechnen Sie damit, sehr laut lachen zu müssen. Wir verlosen 3 Exemplare der DVD-Box: Wer eine haben möchte, der schreibe eine Mail mit dem Stichwort „Pastewka“ an verlosung@www.rollingstone. Viel Glück!

Für jede Staffel zieht sich Bastian Pastewka mit dem Autor Chris Geletneky in „ein lustiges kleines Ferienresort auf Teneriffa“ zurück, um sich in circa neun Tagen alle Details für die Geschichten auszudenken und erste Dialoge zu schreiben, die dann in Köln mit dem zweiten Autor Sascha Albrecht ausgearbeitet werden. Von lässigem Improvisationen hält der Komiker nicht viel: „Wir arbeiten ja ausschließlich mit Schauspielern. Ich bin der Einzige, der halb Komiker, halb Laie ist und sich da so durchwurschtelt. Allen anderen, die richtige Schauspieler sind, kommt es sehr entgegen, dass wir nach Drehbuch arbeiten, und unseren Gästen auch.“

Probleme, für einzelne Folgen Stars zu bekommen, gab es noch nie. Til Schweiger spielte gern eine übertrieben sexfixierte Version seiner selbst, auch Oliver Kalkofe oder Michael Kessler können gut mit ihren Serien-Egos leben. „Hugo Egon Balder schreibt uns immer: Macht es ruhig noch härter, sonst wird’s nicht lustig – Ihr wisst, Ihr müsst mich nicht schonen.“ Wir schonen Pastewka auch nicht und haben ihm ein paar knallharte Entweder/Oder-Fragen zu seiner großen Leidenschaft, dem Fernsehen, gestellt.

VHS oder DVD?
DVD. Ich habe noch einen angeschlossenen Videorecorder, und manchmal bitten mich Leute, das alte Hochzeitsvideo von ihnen zu digitalisieren, so was mache ich sehr gern … Auf meinem Festplattenrekorder sind von 500 Gigabyte derzeit 82 Prozent voll. Ich bin der beste Löscher, den es gibt, aber es hat sich doch viel angesammelt, was ich noch nicht gesehen habe.

Flachbildschirm oder Leinwand?
Flachbildschirm. Leinwand hat sich nicht ergeben, da braucht man gewisse Abstände.

„Dallas“ oder „Denver-Clan“?
Weder noch. Beides nie gesehen. Irgendwann habe ich, als es um eine „Dallas“-Parodie ging, ein paar Folgen angeschaut, darunter die berühmte Folge „Who shot J.R.?“, aber das war’s. Soaps waren nie meine Welt.

„ER“ oder „Grey’s Anatomy“?
„ER“, das habe ich geliebt! Mit „Grey’s Anatomy“ komme ich überhaupt nicht klar. Eine fürchterlich hohle, traurige, amerikanische, kitschige Postkarten-Foto-Love-Story, die mir nichts gibt. „ER“ habe ich komplett gesehen, alle 331 Folgen, und war Fan von der ersten bis zur letzten Minute. Habe ich alle schon damals bei ProSieben aufgenommen, die Werbung rausgeschnitten und hintereinander geguckt. Die DVD-Boxen habe ich auch.

„Derrick“ oder „Der Alte“?
Beides wahnsinnig gern. Und bei „Derrick“ vor allem die frühen Folgen, speziell die allererste, „Waldweg“, in der Wolfgang Kieling einen Gast-Irren spielt.

„Disco“ oder „Hitparade“?
Weder noch, überhaupt nicht meine Welt. „Disco“ war ja schon 1981 zu ende, da war ich neun Jahre alt, die Show habe ich also überhaupt nicht richtig mitbekommen. Ist auch nicht meine Musik. Und bei der „Hitparade“ habe ich auch nur die letzte Phase von Dieter Thomas Heck gesehen, zur Neue-Deutsche-Welle-Zeit, hat mich aber nicht interessiert.

Louis de Funes oder Pierre Richard?
Ich muss sagen: Louis de Funes. Aber beide haben, und ich hoffe, da trete ich keinem zu nahe, auch wahnsinnig schlechte Filme gemacht haben. Beide haben unglaublich viel gedreht, und bei den De-Funes-Filmen sind ein paar beinharte Gurken dabei, bei Richard genauso. Aber: „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“ und „Jo – Hasch mich, ich bin der Mörder“ sind zwei meiner Lieblingsfilme. Der berühmte „Was-nein-oh“-Film!

„Wetten, dass…?“ oder „DSDS“?
„Wetten, dass…?“. „DSDS“ habe ich aber nie verfolgt, vielleicht weiß ich darüber zu wenig. Es interessiert mich einfach nicht. Es gab auch Phasen, in denen ich „Wetten, dass…?“ den Rücken gekehrt habe, in letzter Zeit habe ich es aber wieder sehr gern geguckt – und natürlich wie alle bedauert, dass es im Dezember zu diesem schrecklichen Unglück kam.

„Schlag den Raab“ oder „Eurovision Song Contest“?
Das schließt sich ja glücklicherweise nicht aus. Ich gucke beides gern. „Schlag den Raab“ verpasse ich nie. Das ist für mich ein idealer Fernsehabend, der aber erst um 23 Uhr beginnt. Meine Freundin und ich schauen das zeitversetzt. Am nächsten Tag gucken wäre langweilig – da weiß man schon, ob er gewonnen hat oder verloren. Aber wenn man um 23 Uhr anfängt, dann ist die Show ja noch nicht zu Ende und der Thrill besonders groß. Man kann die erste Stunde vorspulen, weil es einen nicht mehr interessiert, welcher Kandidat es wird. Man kann sämtliche Werbung vorspulen, Gewinnspiele und meistens auch die Musik-Acts und sich nur auf die Spiele konzentrieren. Dann macht es Spaß! Und am Schluss macht es klack, und der Festplattenrekorder kommt bei der Live-Sendung an, und man kann sich das Finale anschauen. Ein super Abend! Ich war noch kein einziges Mal enttäuscht.

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