James Bond: Die besten Songs zu den Bond-Filmen


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Die Gerüchteküche brodelt: So meldete die britische Klatschzeitung The Sun kürzlich, dass Adele an einem Song für den nächsten James-Bond-Film arbeitet. Das Titelstück für „Bond 23“ – der Arbeitstitel des neuen Films, erste Gerüchte meinen, er hieße „Skyfall“ – soll sogar schon fast fertig sein und demnächst im Studio aufgenommen werden.

Adele scheint dabei eine logische – und wenn man die Plattenverkäufe und Downloads des letzten Jahres berücksichtigt – vernünftige Wahl zu sein. Eine Quelle der Sun erklärte, dass Adele die naheliegende Wahl sei: „Die letzten paar Bond-Songs waren keine wirklichen Chartstürmer. Und bei dem Erfolg, den sie dieses Jahr hatte, kann man davon ausgehen, dass ihr Themesong ein Hit werden würde.“

Ob Adele wirklich das Rennen macht, das wird sich noch herausstellen. Sollte sie den neuen Song einsingen, tritt muss sie jedoch große Fußstapfen ausfüllen. Sehen Sie hier die Videogalerie mit den Favoriten der Redaktion:

Shirley Bassey – „Goldfinger“ (1964)

Im dritten Bond Film „Goldfinger“ klemmt sich Sean Connery an die Fersen eines Ganoven mit dem güldenen Namen Auric Goldfinger, der natürlich im internationalen Goldschmuggel involviert ist. Später erfährt man von Goldfingers perfiden Plan, eine Atombombe in Fort Know zu platzieren – der natürlich von Bond und seinem Girl vereitelt werden muss.

Tom Jones – „Thunderball“ (1965)

„Thunderball“ ist der vierte Film der James-Bond-Reihe. Regisseur Terrence Young lässt Sean Connery als 007 zwei NATO-Atomraketen suchen, die von der Verbrecherorganisation Phantom gestohlen wurden und drohen, sie auf Miami zu feuern. Connery schafft es natürlich, dies in einer Unterwasserschlacht zu verhindern – wie auch im originalen Vorspann angedeutet.

Nancy Sinatra – „You Only Live Twice“ (1967)

Der fünfte Film der Reihe spiegelt die historische Situation der späten 60er Jahre wider: den Kalten Krieg und der Wettlauf im All. Als ein amerikanisches Shuttle entführt wird, verdächtigt man natürlich sofort die Sowjets. Die Spur des MI6 führt allerdings nach Japan und so verstrickt sich Bond in Industriespionage und Weltherrschaftsverschwörungen – natürlich mit Happy Ending.  Hier für alle Interessierten noch der Originalvorspann.

Paul McCartney & The Wings – „Live and Let Die“ (1973)

Der Vorhang öffnet sich hier zum ersten Mal für Roger Moore. Bond soll den Mord dreier britischer Agenten untersuchen und gerät dabei dem Drogenbaron Mr. Big in die Quere. Gemeinsam mit dem Medium Solitaire zieht Bond in den Kampf gegen den Verbrecherboss, wilde Krokodile und Mohnfelder. Natürlich erfolgreich.

Lulu – „The Man With The Golden Gun“ (1974)

Roger Moore folgt einer goldenen Partone und stößt so auf den Auftragskiller Scaramanga, der mit Hilfe eines Solex-Generators eine Laser-Superwaffe entwickeln und verkaufen möchte. Nach einem Pistolenduell schafft es Bond, den Generator zu bergen und auch sein Bondgirl aus den Fängen des Bösewichts zu befreien. Natürlich auch hier das Original auf YouTube.

Carly Simon – „Nobody Does It Better“ (1977)

Im zehnten Bond-Film geht es mal wieder um die atomare Bedrohung. Der Schöngeist Karl Stormberg entführt ein sowjetisches Atom-U-Boot und plant, damit die – seiner Meinung nach – dekadente Zivilisation auszulöschen. Bond jedoch schafft es, die Katastrophe abzuwenden und die russische Spionin Anya für sich zu gewinnen.

Duran Duran – „A View To Kill“ (1985)

Auch im „Angesicht des Todes“ tritt Roger Moore wieder als 007 den Kampf gegen das Böse an – in diesem Fall den Pferdezüchter Max Zorin. Dieser stellt sich als psychopathischer, von einem Mikrochip manipulierter Supermensch heraus, der im kalifornischen San-Andreas-Graben eine Bombe zünden und so eine Naturkatastrophe auslösen will. Die Bond in letzter Sekunde verhindern kann.

A-ha – „The Living Daylights“ (1987)

Der 15. Bond-Film ist zugleich Timothy Daltons erster: James Bond wird damit beauftragt, den ehemaligen KGB-Offizier Georgi Koskov nach England zu geleiten – und stellt fest, dass eine Scharfschützin auf ihn angesetzt ist. Nach einigen Irrungen und Wirrungen kommt es schlussendlich zum Showdown in marrokanischen Tanger.

Pulp – „Tomorrow Never Lies“ (1997)

Zunächst hieß der 18. Film über den britischen Agenten des MI6 wie der Song von Pulp (hier auch mit dem originalen Vorspann). Das „L“ wurde jedoch gegen ein „D“ ausgetauscht und so bekam den Job für den Bond-Streifen aus dem Jahr ’97…

Sheryl Crow – „Tomorrow Never Dies“ (1997)

… die werte Sheryl Crow. Pierce Brosnan kämpft gegen den britischen Medien-Mogul Elliot Carver, der einen Krieg zwischen dem Vereinigten Königreich und der Volksrepublik China auslösen und somit die Weltherrschaft an sich reißen möchte. In einer Schlacht auf hoher See schafft es Bond schlussendlich, die Welt wieder einmal zu retten.

Garbage – „The World Is Not Enough“ (1999)

Pierce Brosnan hat in diesem Film seinen dritten Auftritt als der britische Agent und muss auch hier gegen atomare Bedrohungen, interne Intrigen und eine gewiefte und rachsüchtige Millionärstochter kämpfen. Natürlich geht auch hier alles am Ende gut aus, Bond kriegt das Mädchen (Denise Richards) und die Welt ist wieder einmal gerettet.