James-Bond-Filme kommen zum 60. Jubiläum auf Prime Video


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James Bond wird 60 – jedenfalls die Filmversion von Agent 007. Der erste Roman von an Fleming erschien zwar schon 1953, aber am 5. Oktober 1962 kam mit „James Bond – 007 jagt Dr. No“ der erste Bondfilm in die Kinos. Zur Feier des Jubiläums wird ab dem 5. Oktober 2022 (fast) die gesamte Filmreihe auf Prime Video zu sehen sein.

Im Check: „GoldenEye“:

Der Aktion ging ein schlagzeilenträchtiger Filmdeal voraus: 2021 hatte Amazon das Filmstudio MGM (Metro-Goldwyn-Mayer) für 8,45 Milliarden US-Dollar gekauft. Nun landen in einigen Ländern wie den USA und Großbritannien sogar alle Bondfilme auf der Streamingplattform. In Deutschland ist der neueste Film „Keine Zeit zu Sterben“ von der Aktion ausgenommen. Aber auch hierzulande werden alle übrigen 24 Bondfilme auf Prime Video zu sehen sein. Wie der „Hollywood Reporter“ berichtete, sollen sie für einen „begrenzten Zeitraum“ verfügbar sein.

„Lizenz zum Töten“ im Check:

Ebenfalls am 5. Oktober erscheint auch die Musikdoku „The Sound of 007“ auf Prime Video. In dem Dokumentarfilm geht es um die Filmmusik der 007-Filme, angefangen vom berühmten Bond-Thema vom im Juli im Alter von 94 Jahren verstorbenen Komponisten Monty Norman bis zum jüngsten Titelsong von Billie Eilish. Auch auf Bond-Songs, die nicht zustande kamen, wird eingegangen, etwa auf den geplanten Titelsong zu „James Bond 007: Ein Quantum Trost“ von Amy Winehouse.

Außerdem findet am 4. Oktober die Konzertgala „The Sound of 007 in Concert“ in der Royal Albert Hall in London statt. Eine Aufnahme des Konzerts soll ab dem 5. Oktober unter dem Titel „ The Sound of 007: LIVE from the Royal Albert Hall“ ebenfalls bei Prime Video zu sehen sein. Unter anderem tritt die US-Rockband Garbage mit ihrem Titelsong zu „Die Welt ist nicht genug“ (1999) auf, „The World is not Enough“. Headliner ist Shirley Bassey (85), die mit „Goldfinger“ (1965), „Diamonds Are Forever“ (1971) und „Moonraker“ (1979) in drei Bond-Titelsongs zu hören ist.