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James Taylor hat John Lennon einst mit Opiaten versorgt

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In einem Interview spricht James Taylor über seine Drogenvergangenheit, dass er ein „schlechter Einfluss“ auf die Beatles gewesen sei – und Sänger John Lennon mit Opiaten versorgte. Taylor kam 1967 nach London und war der erste Amerikaner auf Apple Records, dem Label der „Fab Four“. In England arbeitete der Singer-Songwriter an seinem Debütalbum, welches ein Jahr später 1968 erschien.

Während der Aufnahmen zu seiner Platte war Taylor bereits mehrere Jahre heroinabhängig und verbrachte einige Zeit in einer psychiatrischen Klinik. Die Arbeit an „James Taylor“ war von seinen starken persönlichen Problemen geprägt und auch die anstehende Tour dazu musste er absagen, weil er zurück in ein Krankenhaus ging. Parallel zu ihm nahmen die Beatles gerade ihr „White Album“ auf.

„The Beatles“ George Harrison, Ringo Starr, John Lennon und Paul McCartney 1967

„Wir haben uns oft im Studio gesehen. Sie gingen immer, als ich kam. Ich war meistens sehr früh da und saß dann im Regieraum, sah ihnen bei den Aufnahmen zu und hörte mir Playbacks an von dem, was sie gerade rausgeschnitten hatten“, so Taylor gegenüber „The Guardian“. Kurz nach seiner Ankunft hat der Sänger dann wieder angefangen Drogen zu nehmen, vor allem „etwas, dass sich Collis Browne’s Chlorodyne“ nennt, eine Art Opium.

Taylor erzählt im weiteren Verlauf von den Beatles, die damals einen „langsamen, aber extrem kreativen“ Prozess durchliefen. „Ich war ein schlechter Einfluss auf sie, weil ich John Opiate gab“. Auf die Frage, ob er den Beatle zu dieser Droge brachte, sagte Taylor: „Ich weiß es nicht“. Der Musiker veröffentlichte 2015 seine jüngste Platte „Before This Wind“, mit der er auf Platz 1 der US-Charts landete.

John Downing Getty Images

Paul McCartney: Beatles lehnten bei Konzert rassistische Publikums-Trennung ab

Ex-Beatle Paul McCartney hat sich am Freitag (5. Juni) in den sozialen Medien zu den zahlreichen Anti-Rassismus-Protesten nach dem Polizisten-Mord an dem Afroamerikaner George Floyd geäußert – auch um eine ermutigende Botschaft über die Zusammenhalt im Kampf gegen soziale Ungerechtigkeit zu verbreiten. „Ich weiß, dass viele von uns wissen wollen, was wir tun können, um zu helfen“, schrieb Macca. „Keiner von uns hat alle Antworten, und es gibt keine schnelle Lösung, aber wir brauchen Veränderungen. Wir müssen alle zusammenarbeiten, um Rassismus in jeglicher Form zu überwinden. Wir müssen mehr lernen, mehr zuhören, mehr reden, uns weiterbilden und vor allem handeln.“…
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