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Joe Satriani über Coldplay: „Die dachten, der kleine Gitarrist gibt schon auf“

Joe Satriani wollte eigentlich nicht vor Gericht ziehen, aber aus seiner Sicht ließen Coldplay ihm keine andere Wahl: „Die wollten nicht darüber reden und das Ganze einfach vertuschen.“ Doch der Gitarrist ist nicht bereit, die Geschichte unter den Tisch fallen zu lassen. „Ich hatte das Gefühl, jemand hätte mir ein Messer ins Herz gerammt“, beschreibt Satriani das Gefühl, als er zum ersten Mal den Coldplay-Hit hörte. Er wusste von der ersten Sekunde, dass es sein Song war – ebenso wie seine Fans. Angeblich bekam er Dutzende Emails von empörten Bekannten, Freunden und Fans.

Tatsächlich klingen die Melodien von „Viva La Vida“ und Satrianis Song „If I Could Fly“ im Grunde identisch. Was Satriani dabei besonders schmerzt: sein Song war als Liebeserklärung für seine Frau gedacht, an dem er fast zehn Jahre arbeitete. „Ich habe so lange an dem Song gearbeitet, ihn geliebt, immer wieder verbessert, ihn dann endlich aufgenommen und auf der Bühne gespielt – und dann kommt einfach irgendwer daher, spielt genau denselben Song und behauptet es wäre seiner!“

Coldplay dagegen verteidigen sich. Allerdings ist das folgende Interview noch vor der Klage von Satriani entstanden. „Als wir den Song ‚Viva La Vida‘ fertig hatten, wussten wir: ‚Das ist ein großartiger Track‘. Und obwohl uns mittlerweile gut 12 Leute verklagen und behaupten, wir hätten ihn gestohlen, verspreche ich, dass das nicht stimmt. Wir haben es nicht getan“, so Chris Martin vor einer Live-Show zu einem Online-Magazin. Zu der Klage haben Coldplay bisher allerdings keine Stellung bezogen.


Corona-Tagebuchnotizen von Arne Willander: The Elephant Man

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