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Fans glauben zu wissen, wo Freddie Mercurys Asche verstreut wurde


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Kaum eine Person prägte das Leben von Freddie Mercury wohl so sehr wie Mary Austin. Auch nach ihrer Trennung verband beide eine ganz besondere Freundschaft und wohl auch bedingungslose Liebe. So war es auch einzig und allein Mary Austin, die in seine Pläne für die eigene Beisetzung eingeweiht wurde.

In seinen letzten Monaten nahm Freddie Mercury Mary Austin zur Seite und vertraute ihr seinen letzten Wunsch an. Eine öffentliche Beisetzung wäre wohl dem Lebenswerk des Queen-Sängers angemessen gewesen. Doch es kam ganz anders. Im Gegenteil wollte Mercury ein für alle Mal in Frieden ruhen und das ging nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Mary Austin folgte einem geheimnisvollen Plan

Fans vermuten nun, dass Austin annahm, dass das beste Versteck die Öffentlichkeit ist und Mercurys Asche die gesamte Zeit direkt vor ihrer Nase versteckt ist. Der Sänger hatte schon Jahre vor seinem Tod Beerdigungspläne ausgeplaudert: „Wenn ich eine Pyramide in Kensington haben will und ich es mir leisten kann, werde ich sie haben.“

Wie Mary später beschrieb, soll schließlich das Gegenteil eingetroffen sein: „Eines Tages nach dem Sonntagsessen verkündete er plötzlich: ‚Ich weiß genau, wo du mich unterbringen sollst. Aber das soll niemand wissen, denn ich will nicht, dass mich jemand ausgräbt.‘ Genau so hat er es gesagt. „Ich will nur in Frieden ruhen.’“

Mary Austin verriet schließlich, dass es ihr ewiges Geheimnis bleiben werde, wo die letzte Ruhestätte ihres Freundes ist: „Er wollte nicht, dass jemand versucht, ihn auszugraben, wie es bei einigen berühmten Leuten passiert ist. Fans können wirklich maßlos sein. Er wollte, dass es ein Geheimnis bleibt und so wird es auch bleiben.“

Dafür überlegte sie sich einen ausgeklügelten Plan. Um keinen Verdacht zu schöpfen, verblieb Mercurys Asche wohl monatelang im Krematorium, wie Mary Austin berichtete. Später brachte sie seine Asche zurück nach Hause und bewahrte sie in seinem ehemaligen Schlafzimmer auf. Obwohl Austin in das Haus eingezogen war, nutzte sie sein Schlafzimmer nicht.

„Eines Morgens schlich ich mich einfach mit der Urne aus dem Haus“, sagte sie. „Es musste ein ganz normaler Tag sein, damit das Personal keinen Verdacht schöpft – denn das Personal tratscht. Sie können es einfach nicht lassen. Aber niemand wird je erfahren, wo er begraben ist, denn das war sein Wunsch.“

Nach eigenen Angaben füllte Mary Austin die Asche des Queen-Frontmanns in eine unscheinbare Plastiktüte und machte sich schließlich allein auf den Weg. Dabei ließ sie sich wohl nicht ein mal von ihrem üblichen Fahrer begleiten.

Freddie Mercurys Trauerfeier wurde am 27. November 1991 im West London Crematorium abgehalten. Dort erinnert nun ein Sockel, ebenso wie die berühmte Statue am Ufer des Genfer Sees, an sein Leben und Wirken. Fans wiederum pilgern weiterhin zu seinem Londoner Haus in der Garden Lodge, Kensington, wo Mary immer noch lebt.

Unter dem Kirschblütenbaum

Viele Fans glauben nun, dass Mary Austins Geschichte eine reine Erfindung ist, um von dem eigentlichen Beisetzungsort abzulenken. Ihnen zufolge wäre Mercury nirgendwo lieber untergekommen als in seinem eigenen Heim. Sie erinnern sich wie Mercury einst sagte: „Wenn ich alt und grau bin und wenn alles vorbei ist und ich nicht mehr die Kostüme tragen und auf der Bühne herumhüpfen kann, werde ich etwas haben, auf das ich zurückgreifen kann, und das ist dieses wunderbare Haus.“

Garden Lodge war schließlich Mercurys Zufluchtsort, der von Mary Austin selbst für ihn ausgewählt wurde, als er sie bat, ein Haus für ihn zu finden. Auch waren es die Räumlichkeiten in denen der Sänger seine letzten Lebtage verbrachte, als er krank wurde.

Queen- und Mercury-Anhänger sind überzeugt, dass Freddie auch nach seinem Tod in seinem geliebten Heim verweilt. So hatte der Musiker sogar einen Lieblingsplatz im Garten. In seinen letzten Monaten solle er sich sehr oft unter einem wundervollen Kirschblütenbaum ausgeruht haben. Hier, vermuten die Mercury-Fans nun, habe Mary Austin seine Asche tatsächlich verstreut.


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