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John Lennons Mörder Mark David Chapman entschuldigte sich bei Yoko Ono


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Am 19. August 2020 stand John Lennons Mörder Mark David Chapman einmal mehr mit einem Gnadengesuch vor einem Richter: 40 Jahre, nach dem er den Beatle kaltblütig tötete, lehnte ein New Yorker Gericht Chapmans elftes Gnadengesuch ab.

Wie nun bekannt wurde, sprach Chapman bei dem Hearing offen über die Motivation seiner Tat – und entschuldigte sich bei Lennons Witwe Yoko Ono.

Chapman zeigte Reue

„Ich möchte nur noch einmal betonen, dass mir mein Verbrechen leid tut“, erklärte Chapman laut „NME“. „Ich habe keine Entschuldigung. Es ging um Selbstverherrlichung. Ich denke, es ist das schlimmste Verbrechen, das es geben kann, jemandem etwas anzutun, der unschuldig ist“.

Mark Chapman im Jahr 2010, 30 Jahre, nachdem er John Lennon erschoss

Chapman weiter: „Er war extrem berühmt. Ich habe ihn nicht wegen seines Charakters oder der Art von Mann, die er war, getötet. Er war ein Familienmensch. Er war eine Ikone. Er war jemand, der über Dinge sprach, über die wir jetzt sprechen können, und das ist großartig“.

Entschuldigung bei Yoko Ono

„Ich habe ihn ermordet, um Ihr Wort von vorhin zu benutzen, weil er sehr, sehr, sehr, sehr berühmt war, und das ist der einzige Grund, und ich war sehr, sehr, sehr, sehr, sehr auf der Suche nach Selbstruhm, sehr egoistisch“, so der Täter. „Ich möchte das hinzufügen und das dezidiert betonen. Es war ein extrem egoistischer Akt. Ich entschuldige mich für den Schmerz, den ich ihr [Ono] zugefügt habe. Ich denke die ganze Zeit darüber nach.“

Chapman über Todesstrafe

Außerdem erklärte Chapman, die Todesstrafe zu verdienen. „Wenn man wissentlich den Mord an jemandem plant, obwohl man weiß, dass es falsch ist und man es für sich selbst tut, dann ist das meiner Meinung nach ein Grund für eine Todesstrafe“, erklärte er. „Ich verdiene null, nichts. Wenn das Gesetz und Sie sich dafür entscheiden, mich für den Rest meines Lebens hier drin zu lassen, habe ich keinerlei Möglichkeiten, mich darüber zu beklagen.“

Kypros Getty Images

Die besten Schlagzeuger aller Zeiten: Ringo Starr (The Beatles)

„Ich erinnere mich noch an den Moment, wo ich einfach nur da stand und zuerst John und dann George anschaute. Die Blicke auf unseren Gesichtern sagten soviel wie: ‘Oh mein Gott. Was ist hier gerade passiert?‘“, erinnerte sich Paul McCartney an das erste Mal, als The Beatles mit Ringo Starr am Schlagzeug spielten. „Und das war der Moment, das war der Anfang, der richtige, der Beatles.“ Und obwohl er in den extravaganten und farbenfrohen späten Sechzigern, die vor allem Schlagzeuger wie Keith Moon und Mitch Mitchell hervorbrachten, nicht ausreichend gewürdigt wurde, war es Ringo, der der größten Band aller Zeiten…
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