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Highlight: John Lennon: Sein Tod und die Geschichte seines Mörders

John Lennons Mörder vor dem Bewährungsgericht: „Ich bin ein Idiot!“

„Es tut mir leid, dass ich so ein Idiot war und den falschen Weg zum Ruhm gesucht habe.“ In Buffalo, New York, saß Mark David Chapman zum achten Mal vor einer Kommission, die über seine etwaige Begnadigung entscheiden sollte. Chapman hatte am 8. Dezember 1980 fünf mal auf John Lennon geschossen, der Sänger erlag seinen Verletzungen.

Zu lebenslanger Haft wurde er 1981 verurteilt, sitzt mittlerweile also seit 33 Jahren hinter Gittern. Sieben Mal versuchte er die Begnadigung zu erzielen, sieben mal lehnte die Bewährungskommission ab. So auch in dieser Woche.

Aus einem Protokoll gehen Chapmans Äußerungen hervor. Er gab zu, dass er immer noch Briefe der Lennon-Fans erhalte, die ihm sehr weh tun und bewusst machen, welchen Fehler er gemacht hat. „Es tut mir so schrecklich leid, dass ich diese Art von Schmerz verursacht habe“, sagte er. „So so viele Menschen haben ihn geliebt. Er war ein großartiger, talentierter Mann und das Lesen dieser Briefe schmerzt noch immer. Es ist kein gewöhnliches Verbrechen.“

Lennons Witwe Yoko Ono hat sich bis heute jedesmal gegen eine Begnadigung Chapmans eingesetzt – in erster Linie aus Sorge um ihr Leben und das der zwei Söhne Lennons, Julian und Sean. Die Bewährungskommission sieht dahingehend ebenso Gefahr, weshalb sie sein Begnadigungsersuchen erneut abschmetterten. In einem Begründungsschreiben des zuständigen parole board des Bundesstaats New York heißt es: „Es ist davon auszugehen, dass Chapman nach einer Freilassung zum jetzigen Zeitpunkt wieder das Gesetz verletzen würde.“

2016 darf er es wieder versuchen. Doch seine Chancen bleiben wohl aussichtslos.

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