Kanadischer Zahnarzt will John Lennon aus Zahn-DNA klonen


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Der kanadische Zahnarzt Michael Zuk, der vor gut zwei Jahren einen von John Lennons Zähnen ersteigert hat, steht wieder in den Schlagzeilen. Am 16. August veröffentlichte er eine Pressemitteilung, in der er die Welt wissen ließ, dass er mithilfe der aus dem Zahn extrahierten DNA einen Klon von John Lennon auf den Weg bringen möchte. Auch eine Webseite hat er online gestellt, auf der das Projekt mit zahlreichen Fotos schmackhaft gemacht wird.

Um Lennons DNA zu entschlüsseln, möchte Zuk mit Wissenschaftlern zusammenarbeiten, die durch die Arbeit an aufgetauten Mammut-Überresten bereits Erfahrung auf dem Gebiet sammeln konnten. „Many Beatles fans remember where they were when they heard John Lennon was shot. I hope they also live to hear the day he was given another chance„, erklärt Zuk seine Beweggründe heldenhaft. 

Mitte der 60er Jahre hatte Lennon seinen Backenzahn einem Hausangestellten zum Entsorgen übergeben. Der Empfänger gab den Zahn jedoch an seine Tochter weiter, die ein großer Beatles-Fan gewesen sein soll. Bis zum November 2011 blieb das Kauwerkzeug im Besitz der Familie, bis es bei einer Auktion für über 30.000 Dollar an den Zahnarzt Zuk überging.

Seitdem hat dieser das nicht gerade appetitlich aussehende Stück immer wieder ins Rampenlicht gezerrt. Im August 2012 erlaubte der „verrückte Zahnarzt“, wie Zuk sich selbst nennt, seiner Schwester ein Fragment des Backenzahns in einer Lennon-Büste zu verarbeiten. Außerdem schickte er ihn für eine Kampagne, die auf die Gefahren von Mund-Krebs hinweisen soll, durch mehrere Städte Großbritanniens. Sehen sie hier den Trailer dieser sogenannten „Tooth-Tour“:


Die 100 besten Gitarristen aller Zeiten: John Lennon

Als ROLLING-STONE-Gründer Jann S. Wenner ihn fragte, wie er sich selbst als Gitarrist einschätze, sagte Lennon: „Rein technisch bin ich sicher nicht besonders, aber ich kann dem Ding Feuer unterm Arsch machen.“ Und genau das tat er. Lennon war die Zündkerze, der Katalysator der Beatles und gab ihren Songs oft eine rohe Komponente. https://www.youtube.com/watch?v=v-1OgNqBkVE Man höre seine Rhythmusarbeit auf „Help!“, die kreiselartigen Riffs auf „Day Tripper“ oder das scheinbar saloppe „The Ballad Of John And Yoko“, wo Lennon – Harrison weilte gerade im Urlaub – rudimentäre Lead- und Rhythmus-Partikel zu einem magischen Ganzen verschweißte. Fraglos auch sein Talent, seiner Gitarre…
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