Kate Nash: „Do-Wah-Doo“ all over. Der Clip, eine Live-Version und ein Making of


von

„I think she’s a bitch“, am Ende von „Do Wah Doo“ singt es Kate Nash dann doch noch, dieses Wort, das sie in jedem Refrain ihrer neuen Single „Do Wah Doo“ zunächst nur andeutet. Der Track, der mit einem bunten Stewardessen-Video (siehe unten) daher kommt, weist in die Richtung, in die sich die junge Britin mit ihrem Zweitling entwickelt hat: Weg vom Piano-Pop, hin zu oberflächlich sonnigen Tracks, die sie – ganz im Stile klassischer Girlgroups wie den Shirelles, den Chiffons und den Ronettes – mit eher tragischen oder düstenden Lyrics ausstattet: „Diese Girlgroup-Songs klingen immer so wahnsinnig fröhlich, aber die Lyrics sind oft düster und herzzerreißend“, erklärt sie den amerikanischen Kollegen. Dieses Dichotomie habe sie im Sinn gehabt beim Schreiben für das Album – das übrigens Ex-Suede-Mitglied Bernard Butler produziert hat.

Ein weiteres Beispiel für dieses Konzept sei der Song „I’ve Got A Secret“, der das eher tragisch verlaufene Coming-Out eines Freundes thematisiert: „Jemand aus meinem Freundeskreis ist dadurch in eine sehr unangenehme Situation geraten. Traurig, dass man sich 2010 noch dafür rechtfertigen muss, schwul zu sein.“

Der Song „Kiss The Grrrl“, dessen Titel ja schon eine Verneigung vor der Riot-Grrrl-Bewegung ist, sei hingegen inspiriert von ihrer gerade sehr präsenten „Obsession für Billy Childish Gedichte“. Sie schätze diese Gedichte vor allem wegen ihre „Rauheit und Sexyness“, sagte sie dem Rolling Stone.

Termine
26.05. Berlin, Astra
27.05. Dresden, Alter Schlachthof
28.05. Hamburg, Große Freiheit 36
31.05. Köln, Essigfabrik

„Do-Wah-Doo“ Video:

„Do-Wah-Doo“ Video Making Of:

„Do-Wah-Doo“ – Live @ RAK Studios London: