Kathy Sledge im Interview: „Wenn alle vor den Bildschirmen ‚We are Family‘ singen? Das würde mich glücklich machen“


Gemeinsam mit ihren Schwestern Kim, Debbie, Joni († 2017) und Hits wie „We Are Family” erlangte Kathy Sledge Ende der Siebzigerjahre unter dem Namen Sister Sledge Weltruhm. Als Solokünstlerin setzte sie diese Karriere mit Erfolgen wie „Falling Deep In Love Again” fort. Nun spielt Kathy Sledge am Donnerstag (28. Mai) in Quarantäne für ROLLING STONE, Musikexpress und Metal Hammer ein Konzert zum Durchhalten. Wo verbringen Sie ihre Quarantäne? Uns geht es eigentlich ganz gut, die Situation fühlt sich aber an wie in einem Science-Fiction-Film. Eigentlich lebe ich zwischen New York und Philadelphia, bin jetzt aber in unserem Haus in Los Angeles – gemeinsam mit meinen erwachsenen Kindern und meinem Mann. Wir machen das Beste aus der Situation. Wie sehen Ihre Tage aus? Wir haben uns gleich zu Beginn dafür entschieden einen festen Plan einzurichten. Ich habe wirklich Glück: Mein Sohn ist Personal Trainer und Ernährungsberater und meine Tochter hat ein Yoga-Zertifikat. Das klingt, als hätten Sie gerade die gesündeste Zeit Ihres Lebens! Ja, das könnte durchaus sein. Montags, mittwochs und freitags ist um Punkt 12 Uhr Training; dienstags, donnerstags und samstags Yoga. Das ist ziemlich gut, denn so hat jeder von uns einen festen Termin am Tag. Egal was wir gerade tun: Da müssen wir hin! Ansonsten filmen wir manchmal auch kleine Konzerte zu Hause. Zum Beispiel für ROLLING STONE, Musikexpress und Magenta. [caption id="attachment_1986223" align="aligncenter" width="2560"] Sister Sledge 1975. Im Uhrzeigersinn, von links: Joni Sledge, Debbie Sledge, Kim Sledge und Kathy Sledge.[/caption] Mit dem ganzen Gesundheitsprogramm, dem Sport und den Konzerten: Bleibt da überhaupt noch Zeit für neue Songs? Auf jeden Fall! Ich habe darüber viel nachgedacht und wollte aber nicht so wirken, als würde ich sagen: „Hey, hier sind Songs, die müsst ihr jetzt hören”. Darum habe ich mich dazu entschieden zunächst ein paar „Songs Of Comfort” zu spielen. Fans und Freunde schicken mir ihre Songwünsche auf Facebook oder Instagram und ich singe regelmäßig einen davon und veröffentliche ihn dann auf Instagram. Vor kurzem war das „ I Say A Little Prayer”, der erschien mir selbst auch sehr passend. Mir hat danach jemand geschrieben, das hätte sich wie eine warme Tasse Tee angefühlt. Und das war schön, denn jeder von uns kann etwas beitragen, und bei mir ist es eben die Musik.

Fink: Heute bei #DaheimDabeiKonzerte

Finian Paul Greenall wurde Anfang der 70er in Cornwall geboren und ist danach in Bristol aufgewachsen – und nennt sie schon seit vielen Jahren kurz und einprägsam „Fink“. Die Musik allerdings, die er seit Mitte der 90er unter diesem Namen veröffentlich hat, könnte unterschiedlicher kaum sein. Angefangen hat er mit elektronischen Tracks, er arbeitete als DJ, seine ersten Veröffentlichungen erschienen nicht zufällig bei dem legendären Londoner Trip-Hop- und Dance-Label Ninja Tune. Anfang des Jahrtausends entwickelte er dann jedoch eine immer weiter ausgeprägte Vorliebe für einen unaufgeregteren, beseelten, vorzugsweise akustisch erzeugten Sound. Obwohl seinen Alben zwischen Bluesgitarren, Ambientklängen und sanftem Folk…
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