Zum 70. Geburtstag: Pete Townshend im großen ROLLING-STONE-Interview

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Zum 70. Geburtstag: Pete Townshend im großen ROLLING-STONE-Interview

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Und während Who-Sänger Roger Daltrey darauf beharrt, dass nach dieser Tour definitiv Schluss sei, untergräbt Townshend das Statement süffisant: „Wir müssen bereits ungefähr drei verfluchte Abschieds-Tourneen gespielt haben. Keine Ahnung, was noch passiert!“

"Sensation - The Story Of The Who's Tommy" - UK Premiere - Red Carpet Arrivals
(Photo by Stuart C. Wilson/Getty Images)

 

Was motiviert Sie eigentlich noch, live zu spielen?

Townshend: Mein erster Song, mit dem The Who Erfolg hatten, war „I Can’t Explain“. Er wurde zwar im Dezember 1964 veröffentlicht, kletterte aber erst 1965 in die Charts. Also feiern wir dieses Jahr den 50. Geburtstag der Band und meinen als Songwriter. Das Jubiläum konnten wir nicht einfach verstreichen lassen. Es geht ja auch nicht nur um Roger und mich. Es geht noch um so viele andere Menschen, auch um die Dankbarkeit unseren Fans gegenüber. Wir sind noch da – so viele andere Menschen sind es nicht mehr. Unsere früheren Manager Kit Lambert und Chris Stamp sind tot, Keith Moon und John Entwistle sind von uns gegangen. Roger und ich empfinden es als großes Glück, dass wir noch da sind – auch wenn wir unser Alter durchaus spüren.

Sie beide gleichermaßen – oder ist es für Roger Daltrey anders?

Ich denke, Roger ist sehr davon überzeugt, dass er immer als der jugendliche, gutaussehende, fitte Mann betrachtet wurde. Und je älter er wird, desto mehr stellt er diese Sicht in Frage. Aber bei den Proben neulich hörten wir eine Aufnahme von „Love, Reign O’er Me“ von unserem Konzert in Liverpool – und es klang schlicht fantastisch. Er singt brillant!

Auf der Who-Tour spielen Sie Stücke wie „Pictures Of Lily“, „So Sad About Us“ und „A Quick One“, die Sie jahrelang nicht angerührt haben. Wie kommt das?

Wenn es nur nach mir ginge, hätte ich sie womöglich immer noch nicht angefasst. Aber Roger wollte unbedingt ein paar Songs aus unserer Frühzeit ins Programm nehmen. Speziell diese Titel basieren jedoch sehr auf Backing Vocals, was eher im Studio funktioniert. Und spätestens seit wir John Entwistles hohe Stimme verloren haben, verzichteten wir auf solche Songs. Doch in den vergangenen Jahren hat sich Roger sehr um die Band und das Problem der Backing Vocals bemüht. Und nun merke ich selbst, dass wir mit den Nebenstimmen ein interessantes Instrument zurückgewonnen haben, auf das wir lange verzichteten. In den glücklichsten Jahren unserer Karriere, auf dem Höhepunkt unserer Performance-Fähigkeiten, also zur Zeit on „Live At Leeds“, waren The Who total auf das Wesentliche reduziert: drei Instrumente, ein Sänger. Also, ich bin nicht gerade verrückt nach „A Quick One“, aber Roger steht darauf.

Sie spielen auch wieder „Slip Kid“, und es klingt erstaunlich.

Es ist einer der Songs, von denen ich dachte, ich würde es hassen, sie zu spielen. Denn er ist tricky. Aber tatsächlich genieße ich es sehr, es fühlt sich fast neu an. Man könnte die Lyrics irgend einem Islamstudenten in den Mund legen, der sich dazu entschließt, in Syrien zu kämpfen, und beim IS landet, wo er Leuten den Kopf abschlägt. Das würde passen.

The Who
(Photo by Michael Ochs Archives/Getty Images)

Wo wir schon bei dem Thema sind: Wenn Sie an ISIS und Boko Haram und womöglich auch an Putins Politik denken, beängstigt Sie der Zustand der Welt?

Ich will nicht wieder als Neo-Konservativer bezichtigt werden, wie seinerzeit von dieser dämlichen Ariana Huffington (die Huffington Post hatte Townshend vor drei Jahren als „Neocon“ beschrieben – Red.). Doch ich finde, wir müssen unsere Munition in Griffweite haben. Solange wir bereit sind uns zu verteidigen, brauchen wir nichts zu fürchten. Wenn Amerika sich nicht in den Zweiten Weltkrieg eingemischt hätte, dann hätte Deutschland ganz Europa unterjocht. Es ist wichtig, das nicht zu vergessen. Aber ebenso wichtig ist, dass wir erst reagieren müssen, wenn die Scheiße gegen unsere Tür schwappt. Und wenn das passiert, wie bei den Charlie-Hebdo-Anschlägen oder bei 9/11, sollten wir gelassen bleiben und uns auf unsere Werte, unser Rechtssytem, unsere Gesetze besinnen – und darauf, wie wir leben wollen.

Verstehen Sie, warum sich junge Menschen aus den USA oder Europa einer Organisation wie ISIS anschließen?

Ich bin politisch nicht sonderlich versiert, aber von 1967 bis Mitte der 70er-Jahre folgte ich Meher Baba (ein indischer Mystiker, der 44 Jahre seines Lebens schwieg – Red.) und hätte mich fast mal dem Sufismus (eine asketisch-spirituelle Spielart des Islam – Red.) angeschlossen. Das ist nicht wirklich islamistisch, aber nahe dran. Ich verstehe, was diese Leute mit Dschihad meinen, aber ich kann darin nichts Gutes oder Hilfreiches erkennen, vor allem nicht für die Länder, aus denen sie stammen. Am Ende werden die sogenannte Kalifate nämlich von einer Horde Tyrannen regiert. Andererseits – in meinem Leben gibt es das auch, ich wuchs mit Tyrannen an der Schule auf, mit Tyrannen im Feriencamp und sogar mit Tyrannen in meiner Band!

Sie haben mal gesagt, dass sie die Tourroutine und das Zusammensein mit alten Kumpeln mehr schätzen als die Auftritte auf der Bühne. Ist das wirklich so?

Ja, und ich gebe es nicht gern zu, es ist ja auch eher ungewöhnlich. Meist glauben es mir die Leute auch nicht. Es ist aber wirklich so: Ich trete nicht gern auf. Ich stehe nicht gern auf der Bühne. Momente, von denen Jazzmusiker sagen, dass sie die „Zone“ erreichen, sich in der Musik verlieren, erlebe ich nur ganz selten. Aber ich wuchs quasi backstage auf und fühle mich dort zu Hause und sicher.

Vor etwa zehn Jahren haben Sie mal gesagt, Sie gingen nur Roger Daltrey zuliebe auf Tour. Stimmt das noch?

Heute ist es vielleicht sogar umgekehrt. Dass ich ab Ende der 90er-Jahre wieder regelmäßig mit The Who gearbeitet habe, sollte vor allem John Entwistle mit dessen Geldproblemen helfen. Roger kam damals zu mir und sagte, es sei der einzige Weg, da John keine andere Einnahmequelle außer The Who habe und ich nun mal sein bester Freund sei. Aber mir war klar, dass es dabei auch um Roger selbst ging. Auf jeden Fall rauften wir uns zusammen, und seitdem läuft es wieder. Menschen, die unsere Geschichte nicht kennen, denken, dass es nie anders war. Aber 1982 hatte ich The Who nach einer Tournee verlassen. Ich habe danach acht Jahre für einen Londoner Verlag gearbeitet und ein paar Soloalben aufgenommen. Das war ein ganz anderes Leben. Als ich wieder eingestiegen bin, war das für Roger, für John und irgendwie auch für mich eine Art höheres Ziel. Das soll jetzt nicht zu gönnerhaft klingen, schließlich werde ich auch mit dieser Tour wieder einen Haufen Geld verdienen. Und außerdem macht es eine Menge Leute verdammt glücklich, und das erfüllt mich sehr. Einen Job zu machen, der mir nicht schwerfällt und den ich offenbar trotz meines Alters noch recht gut mache, bei dem ich sogar gelegentlich Feuer fange und die Leute erfreue, das ist schon gut.

Ich bin nicht wie Dylan, der ständig um die Welt tingelt und alle sechs Wochen ein Album rausbringt

Arbeiten Sie noch an neuen Songs?

Jeden Tag. Ich bin nicht wie Dylan, der ständig um die Welt tingelt und alle sechs Wochen ein Album rausbringt, aber ich habe haufenweise neue Songs. Gerade zurzeit arbeite ich an einem großen Projekt, einer Mischung aus Rock-Oper und Kunst-Installation – keine Ahnung, wo mich das noch hinführt. Außerdem werde ich ein weiteres Buch schreiben.

Was passiert denn mit all den neuen Songs?

Die sind in meinem Studio zu Hause gespeichert. (Lachen) Manche habe ich auch zu Papier gebracht. Aber es kümmert mich nicht wirklich, ob sie je jemand anders hören wird. Ich schreibe nicht, um gehört zu werden. Ich schreibe auch nicht, um irgendwo dazuzugehören. Ich habe seit langer Zeit kein Soloalbum mehr veröffentlicht. Täte ich das, wäre mir wichtig, dass diese Arbeit auch wirklich im Kontext dessen steht, was gerade wichtig ist. (…) Ich habe einiges in den vergangenen fünf, sechs Jahren geschrieben, aber ich weiß nicht, ob ich daraus jetzt ein Album machen möchte.

In den vergangenen 33 Jahren gab es ein einziges neues Who-Album, und Ihr letztes Soloalbum liegt 22 Jahre zurück.

30 Jahre lang habe ich mir echt den Arsch abgearbeitet, erst in den vergangenen zwei, drei Jahren habe ich mir mal erlaubt, länger als ein paar Wochen Urlaub zu machen. Meine Familie, meine Freunde und Geschäftspartner werden bezeugen, dass mein Leben vollgepackt ist. Ich mache viel Theaterarbeit und bin glücklich damit.

Denken Sie je darüber nach, mal solo auf Tour zu gehen?

Keine Ahnung. Wenn ich zurückschaue, muss ich sagen, dass The Who meinen Kindern und meiner Familie immer Angst gemacht hat, dass es einige scheußliche Momente gab.

Im Sinne von Tod und Zerstörung, die ihre Spuren hinterlassen haben?

Ja. Vor „Quadrophenia“ und bevor (Who-Manger – Red.) Bill Curbishley seine Arbeit aufnahm, herrschte so viel Chaos. Der Preis, den wir alle zahlten, war irrsinnig hoch. Wir hatten eine harte Zeit, vor allem, wenn ich auf die Tourneen zurückblicke. Deshalb habe ich die Band 1982 verlassen. Als Keith (Moon, der Who-Schlagzeuger – Red.) starb, habe ich es noch eine Zeitlang versucht – wenn Sie sich Live-Aufnahmen von mir aus den Jahren 1978 und 79 ansehen, dann sehen Sie einen verdammt wütenden Mann. Ich springe und spucke, ich spiele ein Gitarrensolo auf einer einzigen Note, und das 15 Minuten lang. Das ist punkig und zynisch zugleich. Und nur schwer zu ertragen. Heute geht es mir natürlich viel besser. Aber wenn ich mir vorstelle, ein Jahr lang allein auf Tour zu gehen, also so ein Robert-Plant-Ding zu machen – oder aber mit Roger und den Who zu touren, dann gehe ich lieber mit Roger. Denn wir sind eine Gruppe, zumindest sind wir zu zweit. Wir müssen zwar Geld teilen, aber wir teilen auch die Arbeit. Ich zögere, es auszusprechen – aber es ist wie eine Ehe. Sie war nicht immer gut, aber heute ist sie besser denn je.

Sie haben Dylan erwähnt: Erstaunt es Sie, dass er noch immer 100 Konzerte pro Jahr spielt?

Ich schätze mal, er braucht das. Ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass es ihm schwerfällt. Ich bin ihm ein paarmal begegnet, er geht gern mit seiner ganzen Band backstage und thront dann in der Mitte seiner Entourage. Einmal kam er zu uns, als Rachel (Townshends Freundin – Red.) hinter der Bühne war. Er interessierte sich sehr für ihre klassische Ausbildung zur Organistin, er befragte sie ausführlich. Dylan ist heute nicht mehr die schüchterne Person, die er in den 60er-Jahren war.

Mögen Sie Bruce Springsteen? Haben Sie ihn mal live gesehen?

Ja, in seinen Anfangstagen, jetzt schon länger nicht mehr. Der Heiligenschein leuchtet ein bisschen zu hell für meinen Geschmack.

Was halten Sie von Spotify und Streaming? Ist es gut für die Musikindustrie?

Ich nutze Spotify. Es wäre also heuchlerisch, würde ich darüber schimpfen. Obwohl ich die Geschichten kenne, dass ein Musiker 450.000 Abrufe hat und am Ende einen Scheck über Nichts bekommt. Das ergibt alles keinen Sinn. Ich habe gelesen, dass eine Durchschnittsband 10.000 Dollar berappen muss, um beim SXSW-Festival spielen zu dürfen. Herrgottnochmal! Wir wurden immer dafür bezahlt, dass wir live auftraten.

Haben Sie Sorge, dass Werbespots und TV-Serien wie „CSI“, in denen Who-Songs benutzt werden, Ihre Musik entwerten?

Nein. Im Gegenteil. Und, ganz ehrlich: Es interessiert mich einen Scheiß. Ich war mal mit Rachel und Jerry Hall bei einem Dreh, bei dem ein rumänischer Junge auf irgendwelche Pferde aufgepasst hat. Er konnte kaum Englisch und fragte, ob ich Pete Townshend sei. Ich sagte, ja, und er sagte: „Ich mag Ihre drei Songs!“ Ich entgegnete: „Oh, Du magst The Who?“ Worauf er antwortete: „Keine Ahnung, wer The Who ist. Ich mag halt Ihre drei Songs.“ Er war ein „CSI“-Fan.

Robert Plant sagt, Led Zeppelin sei etwas, das mit seiner Jugend zu tun habe – und dahin wolle er nie mehr zurück. Verstehen Sie seine Haltung?

Die verstehe ich total. Aber es ist nicht meine Haltung. Robert könnte eh machen, was er will. Sogar von Zeit zu Zeit ein Led-Zeppelin-Comeback, damit würde er viele Menschen glücklich machen. Seine Haltung hat auch etwas Rüpelhaftes – aber er muss seine Entscheidungen treffen, wie er sie treffen muss. Ich will nicht zu viel dazu sagen, denn ich bin gut mit Robert befreundet und respektiere ihn. Aber ich frage mich, ob er nicht auch etwas von der ironischen Distanz zu seiner früheren Band gebrauchen könnte, die ich zu The Who habe.

Glauben Sie, dass The Who als Zwei-Personen-Band mit Roger und Ihnen besser funktioniert als zuvor zu dritt, als John noch lebte?

Ehrlich gesagt, war es schwierig. Natürlich ist überhaupt nichts Gutes daran, John verloren zu haben. Nicht das Geringste. Aber damals wurde es zunehmend schwieriger, mit dem John klarzukommen, zu dem er sich entwickelt hatte. Er zog sich in sein riesiges Landhaus zurück, wo eine gigantische Heavy-Metal-Ausrüstung in seinem Studio stand und er Tag und Nacht spielte, wenn er nicht gerade auf Tour oder in einem Club in L.A. war. (…) Als John starb, saßen Roger und ich in einem Hotelzimmer in Kalifornien, und Roger war nicht bloß erschüttert, sondern unfassbar geschockt und unfähig, irgendetwas zu tun. Ich dachte, es liege nun an mir zu entscheiden, ob wir The Who beenden oder weitermachen. Wenn ich es von heute aus betrachte, dann stimmen wir wohl beide zu, dass es richtig war, uns noch einmal neu aufzustellen: Ich als Songwriter und Roger als Sänger. Wir fanden einen Weg, gut miteinander zu arbeiten. Roger sagt mir, welche Songs er gerne singen möchte, und ich versuche die Musik anzubieten, die es ihm ermöglicht.

 

Roger Daltrey Mitte der 80er Jahre (Photo by Oliver Morris/Getty Images)
Roger Daltrey Mitte der 80er Jahre (Photo by Oliver Morris/Getty Images)

Sie beginnen jeden Who-Auftritt mit „I Can’t Explain“ – und es sieht immer so aus, als hätten Sie viel Spaß dabei…

(Lachen) Die beste Art, daran Spaß zu haben ist: darüber zu lachen. Es ist so verdammt absurd, oder nicht? Es war absurd, als ich 20 Jahre alt war, und es ist noch viel absurder jetzt, da ich 70 bin.

Wieso absurd?

(Lachen) Es ist absurd zu glauben, dass ein Song, den ein 18-Jähriger geschrieben hat und der davon handelt, dass er es nicht schafft, seinem Mädchen seine Liebe zu gestehen, weil er zu viel Amphetamin geschluckt hat, dass so ein Song irgendeine Bedeutung an welchem Abend auch immer haben könnte. Doch der erste Akkord von „I Can’t Explain“ setzt den Ton für den ganzen Abend. Wird dies ein Abend sein, an dem ich vortäusche, noch immer der Pete Townshend zu sein, der ich mal war? Oder gebe ich vor, ein Erwachsener zu sein? (Lachen) In beiden Fällen täusche ich etwas vor. (…)

Ich habe das gemacht, verdammt noch mal! Ich habe es geschrieben

Einer unserer besten Songs ist „Baba O’Riley“. Ich habe drei oder vier Wochen im Studio verbracht, kleine Schnipsel Tonband mit dieser Sythesizer-Spur zusammenzufügen, bis ich etwas hatte, das sich für mich anhörte wie die Zukunft der elektronischen Musik. Als ich mit dem Band zu Glyn Johns ging, der damals einer der besten Toningenieure der Welt war, sagte er: „Pete, das können wir nicht mehr verbessern. Es ist fantastisch.“ Die Gitarre setzt erst nach mehr als zwei Minuten ein. Wenn ich also mit The Who auf der Bühne stehe, läuft dann genau diese Aufnahme, die ich zu Hause in meinem Studio zusammengebastelt habe. Es gibt dann diesen Moment, wenn ich einfach dastehe und dieser Musik zuhöre und ins Publikum schaue und denke: „Ich habe das gemacht, verdammt noch mal! Ich habe es geschrieben.“ Die Musik läuft also, und dann bin ich in der Lage dazu, diesen einzigartigen Moment herzustellen, in dem ich meine Gitarre spielen kann. Und Sie sprechen davon, als sei es ein Song aus „CSI“! (Lachen) Für mich ist es ganz meins, viel mehr, als es je jemanden anders gehören könnte. Ich hoffe bloß, dass ich auf dem Sterbebett niemanden vor den Kopf stoße, wenn ich frage, ob mir jemand meine Gitarre reichen und das Backing-Tape von „Baba O’Riley“ laufen lassen kann ­– einfach, weil ich es ein letztes Mal spielen möchte.

 

(Photo by Stuart C. Wilson/Getty Images)
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