Keiner berichtete negativer über Donald Trump als die „Tagesschau“

Donald Trump ist der unbeliebteste US-Präsident aller Zeiten. Das legten schon mehrere Umfragen namhafter Statistikinstitute in den USA nahe. Ein Großteil der Amerikaner traut dem Republikaner nicht zu, das eigene Land mit Würde und Weitsicht zu führen. Noch deutlicher sieht es bei der Ablehnung Trumps in den Medien aus: Wie eine Studie des Harvard Kennedy School’s Shorenstein Center on Media, Politics und Public Policy laut „Meedia“ herausgefunden hat, wurde über keinen Präsidenten der Vereinigten Staaten bisher so schlecht gesprochen.

Für „CNN“ fand das Institut heraus, dass die Berichterstattung zu 93 Prozent negativer Natur war. Die „New York Times“ kommt auf 87 Prozent und auch „Fox News“, sonst den Republikanern mehr als wohlgesonnen, soll in 52 Prozent aller verzeichneten Fälle mit Donald Trump nicht gerade zimperlich umgegangen sein.

98 Prozent negative Berichte über Trump

Als Vergleichswert nahmen sich die Wissenschaftler aber auch die Medienberichterstattung in anderen Ländern vor. So untersuchten sie Trump-News der „BBC“, der „Financial Times“ und der „Tagesschau“ (ARD). Im Fall der deutschen Nachrichtensendung, die nach wie vor Millionen von Menschen um 20 Uhr verfolgen, sind die Zahlen durchaus erschreckend: 98 Prozent aller Berichte seien negativ und kritisch.

Wie die Studie ebenfalls nahelegt, beschäftigten sich europäische Medien vor allem mit der Frage, ob Donald Trump überhaupt zu einer korrekten Amtsführung in der Lage sei. In der ARD war dies im Januar – zur Zeit der Inauguration des Milliardärs – im Grunde in 20 Prozent aller Berichte der Fall. Auch im Februar lag der Wert noch kontinuierlich bei 18 Prozent.

Ganz sauber haben die Wissenschaftler allerdings nicht gearbeitet. Von der „Tagesschau“ ist laut „Meedia“ nicht die Rede, sondern generell von der „ARD“. Außerdem wurden keine neutralen Berichte mit einbezogen. Möglicherweise wurde auch statistisch negativ vermerkt, wenn darüber berichtet wurde, dass andere Personen Trump kritisch einschätzten.


TV-Wutausbruch: Robert De Niro bezeichnet Donald Trump als „Gangster“

Von Sonntagslaune keine Spur: Robert De Niro, der Oscar-Preisträger und langjährige Kritiker des US-Präsidenten, fluchte, als er auf die kritische Worte angesprochen wurde, die er von „Fox News“ für seine öffentlichen Angriffe auf Trump erhielt: „Fuck Them. Fuck Them.“ De Niro über Trump: „Dieser Mann sollte kein Präsident sein“ https://twitter.com/AlfredSpellman/status/1178353664689426433?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1178353664689426433&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.nme.com%2Fnews%2Ffilm%2Frobert-deniro-hits-out-at-gangster-donald-trump-during-fiery-us-tv-interview-2552240 Brian Stelter von CNN antwortete etwas verschämt: „Das hier ist Kabelfernsehen, also muss das nicht zensiert werden, aber es ist immer noch eine Sonntagmorgensendung.“ De Niro fügte hinzu: „Wir haben den Moment erreicht, wo man diesen Kerl als Gangster bezeichnen kann. Er hat Dinge gesagt und Dinge getan und wir…
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