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Highlight: Yoko Ono: So wurde einer der lustigsten „Simpsons“-Witze Realität

So sehen die Simpsons die ersten hundert Tage der Trump-Präsidentschaft

Noch während seines Wahlkampfes kündigte Donald Trump immer wieder an, was er innerhalb seiner ersten 100 Tage im Amt verändern, verbessern, einführen und abschaffen will, darunter zum Beispiel der bessere Schutz des amerikanischen Arbeiters sowie die Abschaffung von „Obamacare“. Komplett umgesetzt hat er keines seiner brachialsten Anfangsziele.

Im Auge des Betrachters

Bei einem solchen Präsidentendasein ist klar, dass die Welt auf den Immobilien-Milliardär schaut um zu prüfen, wieviel Handeln hinter dem Wort steckt.

Keine Tage, sondern Prozent

Die Simpsons wagen in ihrer 28. Staffel einen kleinen Rückblick auf die ersten 100 Amtstage Donald Trumps – und diese Revue fällt, wie zu erwarten war, nicht allzu positiv aus: So wird der vergangene Zeitraum beispielsweise nicht in Tagen, sondern in Prozent gezählt, genauer sind inzwischen „6,8 % des Nachhausewegs“ geschafft.

Hund statt Haar

Selbstverständlich kann man, wie immer bei den Simpsons, auch ordentlich was lernen: Während der amtierende Präsident – umringt von Büchern über Bomben und das Zerstören schöner Dinge – auf seinem vergoldeten Bett sitzt, wird ganz nebenbei eines der größten Geheimnisse der Neuzeit gelöst. Donald Trump hat auf seinem Kopf nicht etwa natürlich gewachsenes Haar, allerdings auch kein Toupet sitzen, sondern: Einen wirklich süßen Hund mit blondem Fell – der ihm im Falle der Not sogar die Tränchen aus dem Augenwinkel wischt.

Nur die Follower zählen

Während Marge Simpson ein kleines Problem hat, als ihr Medikament Prozac ausgeht (ein Antidepressivum, das in Deutschland unter dem Namen „Fluoxetin“ vertrieben wird), läuft es für eine Beteiligte so richtig rund: Ivanka Trump, die „First Daughter“, verkauft via Teleshopping Richter-Roben mit passenden Ohrringen zum Schnäppchenpreis – zumindest für die, die monetär gesehen in der gleichen Liga wie ihr Vater spielen. Der kann unterdessen tatsächlich einen (für ihn wahnsinnig wichtigen) Erfolg verzeichnen: 700 neue Twitter-Follower darf er sein Eigen nennen – für Trump bekanntlich (fast) die einzige Währung, die zählt.

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Mick Jagger schießt gegen Trump und Boris Johnson

Die Filmfestspiele von Venedig endeten mit Auftritten von Mick Jagger und Donald Sutherland, die am Samstag zum Lido fuhren, um für den Abschlussfilm von Regisseur Guiseppe Capotondi, „The Burnt Orange Heresy“, zu werben. Beide wurden schnell politisch, als sie um einen Kommentar zu einer friedlichen Demonstration gebeten wurden, die früher am Tag auf dem Hauptveranstaltungsort geschah – dem Palazzo Del Cinema. Hunderte nahmen an einer Aktion teil, um gegen Klimawandel, die Einwanderungspolitik und das Kreuzfahrtproblem in Venedig zu protestieren. „Befinden uns in schwieriger Situation“ Jagger kommentierte unmissverständlich: „Ich stehe absolut hinter den Demonstrierenden“ und er sei „froh, dass sie das tun, weil sie es sind,…
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