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Keiner hasst die 2. Staffel von „Twin Peaks“ so sehr wie David Lynch

Seit gut einer Woche wissen wir, wie sich „Twin Peaks“ 2017 anfühlt. Die Serie aus der Feder von David Lynch und Mark Frost bekommt eine einmalige Fortsetzung spendiert, in der es – zumindest in den ersten vier Folgen, die bisher zu sehen waren – wesentlich dunkler und unheimlicher zugeht, als in manchen Episoden der zweiten Staffel. Das hat auch seinen guten Grund, denn David Lynch war in der zweiten Season lediglich an drei Folgen direkt beteiligt.

Bis heute kann der Regisseur allerdings deshalb auch mit dem Rest nicht viel anfangen. Wie Lynch vor dem Start der neuen „Twin Peaks“-Staffel „TVLine“ sagte, sei er mit dem Großteil der Serie sehr unglücklich. „Der Pilotfilm ist das einzige, worauf ich in weiten Teilen wirklich stolz bin, denn da gibt es wirklich tolle Momente“, so der 71-Jährige. „Aber die zweite Staffel ist echt zum Kotzen.“ Damals habe er auch aufgehört, die Serie zu schauen.

Hätte man doch nie den Mörder von Laura Palmer enttarnt

Längst ist die fälschlicherweise zu früh zu einem Ende gebrachte Suche nach dem Mörder von Laura Palmer selbst zu einem TV-Mythos geworden. Kein Fan der Mystery-Reihe würde wohl behaupten, dass „Twin Peaks“ nach der (nicht ganz simplen) Enttarnung besser geworden war. Dafür hatten die USA für einige Wochen mit BOB die gruseligste Inkarnation des Bösen, die sich denken ließ.

David Lynch hat dem produzierenden Fernsehsender ABC immer zum Vorwurf gemacht, dass sie von den Autoren so früh eine Auflösung der Kriminalgeschichte gefordert haben. Gerade darum war es Lynch/Frost ja nie gegangen (wie nun auch die neue Season mit surrealistischem Furor eindrucksvoll beweist). „Die Frage, wer Laura Palmer getötet hat, wollten wir eigentlich nie beantworten“, sagte der Filmemacher vor einigen Wochen in einem Gespräch mit dem „Hollywood Reporter“. „Das war im Grunde die Henne, die uns goldene Eier legte. Und zu einem bestimmten Zeitpunkt sollte dann alles rauskommen. Danach ging es nur noch abwärts.“



Kritik: „Der Elefantenmensch“ – 40. Jubiläum des Klassikers

Das erste Meisterwerk des Regisseurs David Lynch: „Der Elefantenmensch“. Der Schwarzweiß-Kinofilm aus dem Jahr 1980, nominiert für acht Oscars, erscheint zum 40. Jubiläum frisch restauriert in einer 4k-Fassung (Studiocanal Home Entertainment). „Der Elefantenmensch“ erzählt die wahre Geschichte des Joseph „John“ Merrick, im Film gespielt von John Hurt, der aufgrund seiner körperlichen Missbildungen auf den Jahrmärkten Englands vorgeführt wird. Nach seiner Befreiung versucht der Arzt Frederick Treves, verkörpert von Anthony Hopkins, Merrick in die viktorianische Gesellschaft Londons einzugliedern. David Lynchs Film ist ein bewegendes Plädoyer für Menschlichkeit und die Unantastbarkeit der Würde. Die ROLLING-STONE-Redakteure Sassan Niasseri und Arne Willander über ein…
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