King: die schärfsten Schuhe

Die Geschichten werden bizarrer, Starregisseure drehen Episoden, Superstars kämpfen um Hauptrollen. Löst die Fernsehserie tatsächlich den Kinofilm als Maß aller Dinge ab? Zwar ist das Ritual des Gemeinsam-Schauens obsolet, doch dem Reiz der Serie verfallen immer mehr Menschen: Sie machen uns süchtig mit ihren komplexen Spannungsbögen, Rätseln und Verzögerungstaktiken. Seriengucker sind Einzelkämpfer, Trüffelschweine in der Bilder-Bonanza. Wir werden in den nächsten Tagen einen Blick auf unsere liebsten Serien werfen. Den Anfang macht Breaking Bad. Alle Infos zum Serien-Special gibt es hier.

Jessica King weiß, was ein echter Notfall ist: wenn sie keine passenden Schuhe fürs Galadinner hat. Dann klopft sie schon mal nach Ladenschluss bei ihrem Lieblingsgeschäft. Kann man eine Frau ernst nehmen, die zum ersten Termin bei ihrer neuen Abteilung im Abendkleid erscheint? Man kann. Detective Sergeant King hat vielleicht manchmal die falschen Klamotten an, aber immer die richtige Einstellung.

In „King“ geht es um zweite Chancen. Die Polizistin ist einmal über ihre Arglosigkeit gestolpert, es wird ihr nicht noch mal passieren. In barschem Ton weist sie alle zurecht, ihr Herz muss man erst mal suchen. Amy Price-Francis spielt sie mit eleganter Zurückhaltung – diese Frau weint auf der Toilette, dann frischt sie ihr Make-up auf und macht weiter. Die knallroten Highheels sitzen perfekt. Es ist der Rest des Lebens, der schmerzt: Dass sie einfach nicht schwanger wird. Dass am Ende jedes Falls schon der nächste wartet. Wie viele miese Menschen es gibt.

Zwischen „Rizzoli & Isles“ und „The Closer“ ist noch Platz für „King“, aber in nur zwei Staffeln (danach ist schon wieder Schluss) wird die Kanadierin es vielleicht nicht schaffen, einer Kollegin das Wasser zu reichen, die als scharfsinnige Pathologin die härtesten Fälle löst: Dana Delany hat mit „Body Of Proof“ in Sachen Stil und unterkühlte Erotik die Messlatte hochgelegt.

Beide Staffeln auf VOX, DVD im Handel.



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