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„King Of The Roadies“: Doku zeigt den dienstältesten Roadie der Welt

Ben Dorcy macht auf seinem Gebiet wohl niemand etwas vor: Mit 90 Jahren ist er der älteste lebende Roadie – und eigentlich jedem in der Musikszene begegnet. Johnny Cash, Elvis Presley, Patsy Cline, Kinky Friedman, Jack Ingram, Jamey Johnson – das sind nur einige der Namen mit denen sich der Mann, der den Spitznamen „lovely“ trägt, in seiner 64-jährigen Laufbahn umgab. Für Willie Nelson stand Dorcy besonders lange im Dienst.

Neben seiner Hauptbeschäftigung war er zwischenzeitlich sogar Gärtner und Chauffeur von John Wayne. Dieser besondere Lebenslauf blieb nicht unbemerkt – 2009 ist Dorcy in die „Roadie Hall Of Fame“  aufgenommen worden.

Willie Nelson als Off-Erzähler

Um den Film „King Of The Roadies“ zu finanzieren wurde eine Kickstarter-Kampagne ins Leben gerufen. Als verantwortliche Regisseure fungieren Trevor Doyle Nelson und Amy Nelson, der Großneffe und die jüngste Tochter von Willie Nelson. Der „On-The Road-Again“-Sänger wird die Dokumentation als Off-Erzähler begleiten.

Zehn Jahre wurde an dem Film gearbeitet. Neben den zahlreichen Anekdoten Dorcys geht es vor allem auch um die Frage, wie es gelingen kann, in einem sich so rasch wandelnden Business zu bestehen und älter zu werden.

Willie Nelson äußerte sich gegenüber dem amerikanischen „ROLLING STONE“:

Ich bin stolz auf Trevor und Amy. Ben ist mein alter ‚Buddy‘, wir haben so viel zusammen erlebt.

Auch Ben Dorcy sieht dem Film positiv entgegen: „Das wird toll„, sagte der 90-jährige.

Die Kickstarter Kampagne wird noch bis zum 20. Juni 2015 andauern. Die Dreharbeiten sollen im Herbst beendet sein, damit der Film 2016 in die Kinos kommen kann.

Hier den Trailer zu „King Of The Roadies“ sehen:

 

 


Pures Talent: So klingen die Stimmen großer Sänger ohne Instrumente

Elvis Presley https://www.youtube.com/watch?v=g5V73CcYuLM Für die Liste der besten Sänger aller Zeiten schrieb Robert Plant für ROLLING STONE: „Es gibt einen Unterschied zwischen denen, die nur singen, und denen, die mit ihrer Stimme an einen anderen, jenseitigen Ort gehen, die in sich eine Euphorie erzeugen. Man verwandelt sich. Ich habe das selbst erlebt. Und ich weiß, dass Elvis das auch konnte. Mein erster Elvis-Song war ‚Hound Dog‘. Ich wusste damals noch nichts von Big Mama Thornton oder wo der ganze Swing herkam. Ich hörte nur diese Stimme, die ihren absolut eigenen Platz hatte. Die Stimme war souverän, verführerisch, gnadenlos. Sie glitt auf…
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