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Kiss: Bei ihrer finalen Show könnten alle Ex-Mitglieder zurückkehren – Ace Frehley, Peter Criss et al.

Im Juli 2021 werden Kiss ihre letzte Show absolvieren und schließt damit ihre Live-Karriere abschließen. Schon jetzt gibt es Gerüchte darüber, wie die New Yorker ihr letztes großes Spektakel zelebrieren werden – und nun hat ihr Manager Doc McGhee durchscheinen lassen, dass eventuell alle Mitglieder der Band auf der Bühne sein werden. Damit sind auch Ace Frehley und Peter Criss gemeint. Die beiden Gründungsmitglieder waren zuletzt 2002 respektive 2004 Teil der Gruppe.

Zum Beginn ihrer „End of the Road“-Tour hatte Gene Simmons bereits die Möglichkeit in Erwägung gezogen, dass die beiden sie „hier und da auf der Bühne für ein paar Songs begleiten“, dabei jedoch auch einen alten Streit wieder aufgewärmt. Laut Simmons könne man sich auf sie nicht verlassen und man habe sie mehrfach aus der Band geworfen, aufgrund ihres Alkohol- und Drogenkonsums und ihres unprofessionellen Verhaltens. Ace Frehley äußerte daraufhin seine Sicht auf die Dinge. Er bezeichnete Simmons und Paul Stanley als „Kontrollfreaks“ mit denen man nur sehr schwer arbeiten und nicht vertrauen kann. „[…] nach den heutigen Kommentaren habe ich realisiert, dass du einfach nur ein Arschloch und Sex-Süchtiger bist, der bereits von vielen Frauen verklagt wurde und all das versucht unter den Teppich zu kehren“, so der enttäuschte Frehley über Gene Simmons.

Nach dieser Episode, in denen sich die Kiss-Mitglieder gegenseitig Vorwürfe machten, schien das Tischtuch eigentlich zerschnitten. Doc McGhee glättet die Wogen nun in einem Interview und sagte, dass es kein böses Blut mehr zwischen den ehemaligen und aktuellen Bandmitgliedern gebe. „Es wird großartig“, so der Manager in einem Interview mit „Pollstar“, über die letzte Show. „Es wird ein gebührendes Ende ihrer Tour. Es wird ein gebührendes Ende der 45-jährigen Karriere von Kiss. Wir wollen alle feiern und wir bringen vielleicht auch ehemalige Mitglieder auf die Bühne. Das würden wir wirklich gerne machen. Niemand sagt: wir hassen diesen Typen, wir hassen jenen Typen. Wir wollen, dass jeder der will auch dabei ist“.



„Jeder Mensch da draußen ein Zombie“: Gene Simmons von KISS hat eine Idee

Aktuell verstärkt sich vielfach der Eindruck, dass nicht Covid-19 selbst die primäre Gefahrenquelle darstellt, sondern die Menschen. Die Bandbreite im Umgang mit der Krise erscheint enorm: von Leichtfertigkeit bis Paranoia. Auf der einen Seite haben wir leere Supermarktregale, die an anarchische Filmszenen erinnern, auf der anderen sitzen Personengruppen dicht an dicht in Parks und auf Bierbänken. Dabei sind die Vorgaben klar formuliert, findet auch Gene Simmons von KISS: „Hört auf, mit anderen abzuhängen. Bleibt zu Hause, wenn ihr könnt.“ Damit nicht genug, schlägt Simmons eine Strategie vor: „Nehmt an, dass während einer Coronavirus-Pandemie jeder Mensch da draußen ein Zombie ist.“…
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