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Lana Del Rey antwortet Frances Cobain: „Ich wollte frühen Tod nicht verherrlichen!“

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Vor einigen Tagen erschien ein Interview mit der anscheinend depressiven Lana Del Rey, in dem sie bekannte, am liebsten schon tot sein zu wollen. Daraufhin hatte Frances Cobain im Netz gepostet, dass es am Tod junger Musiker nichts zu romantisieren gäbe. Ein eloquenter Del-Rey-Fan hatte sie daraufhin sehr deutlich kritisiert – was wiederum Cobain dazu veranlasste, klarzustellen, dass sie überhaupt nichts gegen die 28-Jährige habe.

Lana Del Rey hat nun auf die Tweets von Kurt Cobains Tochter geantwortet und klargestellt, dass sie niemals die Absicht hatte, einen frühzeitigen Tod zu verherrlichen. „Es ist alles gut“, schreibt sie in ihrem Tweet an Cobain,„der Interviewer hat mich eine Menge über deinen Dad gefragt. Ich sagte ihm, dass ich ihn sehr gerne mag, weil er sehr talentiert war und nicht weil er so früh gestorben ist.“

Die Sadcore-Queen hatte zuvor bereits den Interviewer des Guardian kritisiert, weil er sie falsch zitiert hätte: „Ich wollte eigentlich kein Interview machen“, bekannte die Amerikanerin, „aber der Journalist war sehr beharrlich. Er hatte sich wie ein Fan maskiert und darunter all seine eigenartigen Ansichten versteckt.“ Der Journalist, Tim Jonze, hat – wen wundert es – eine etwas andere Ansicht: „Vielleicht hatte sie wirklich die Absicht, kein Interview zu führen. Aber das hat man ihr nicht angemerkt“, schrieb er in einer Nachricht auf der Website des Guardian. „Sie war sehr kooperationsbereit in unserem 70-minütigen Gespräch und auch noch froh darüber, weiter zu machen, als schon längst die PR-Frau an die Tür klopfte und fragte, wie es weiter gehen würde.“

Weil das ganze, wie bei seriösem Journalismus üblich, natürlich noch auf Band aufgezeichnet wurde, machen es die veröffentlichten Audio-Tapes von dem Interview schwer, Miss Grants Gedanken zu ihren Gedanken einfach so hinzunehmen.



Lana Del Rey: „Nennt mich nie nie nie nie nie wieder rassistisch“

Als Lana Del Rey am Donnerstag auf ihrem Instagram-Account die Veröffentlichung ihres neuen Albums (05. September) ankündigte, nutzte die Sängerin die Gelegenheit, um sich gleichzeitig gegen kritische Stimmen zu äußern, die ihr immer wieder vorwerfen, Missbrauch und Gewalt gegen Frauen zu verherrlichen. Als der Popstar dabei Sängerinnen wie Beyonce, Nicki Minaj oder Ariana Grande ins Spiel brachte, löste dies eine weitere heftige Kritikwelle aus. Gegen diese setzte sich die Sängerin nun zur Wehr. Del Rey wendete sich diese Woche in einem langen Brief an all jene Menschen, die ihr seit Jahren vorwerfen ein schlechtes Vorbild für weibliche Fans zu sein. „Ich habe…
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