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Lana Del Rey: neue Single „Ultraviolence“ im Stream, Gedanken über Feminismus

Nächste Woche, am  13. Juni, erscheint mit „Ultraviolence“ die langerwartete zweite LP von Lana Del Rey. Nachdem bereits die Ballade „Shades Of Cool“ sowie das etwas bewegtere „West Coast“ zu hören waren, macht ein erster Stream des von geisterhaften Klavierklängen getragenen Title-Tracks nun neugierig, wie sich die Sängerin musikalisch weiterentwickeln könnte. Die dritte Single-Auskopplung der Platte beweist: Jene mysteriöse Traurigkeit, die sich über alle ihre Songs wie ein sanfter Schleier legt, bleibt erhalten. 

Nachdem viele Kritiker vor allem Del Reys Inszenierung in Videos und auf Bildern als bewusst antiquiertes Konzept von Weiblichkeit interpretiert hatten, äußert sich die Sängerin nun auch erstmals im Interview mit dem Magazin „Fader“ über den Feminismus: „Für mich ist Feminismus nicht gerade ein interessantes Konzept. Immer wenn die Menschen auf den Feminismus zu sprechen kommen, dann denke ich, Gott, ich bin einfach nicht interessiert daran.“

Nach ihrem persönlichen Konzept von Feminismus gefragt, findet die 27-Jährige aber trotzdem eindeutige Worte: „Wenn ich an echte Feministinnen denke, dann stelle ich mir Frauen vor, die genau das tun, was sie wirklich möchten.“ Stattdessen beschäftigt sich die Amerikanerin mit ganz anderen Problemen: „Ich interessiere mich viel mehr für das, was so intergalaktisch möglich ist.“

Urteilen Sie selbst, ob „Ultaviolence“ in intergalaktische musikalische Sphären vorstößt:


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12. Tomorrow Morning (2010) ★★★ Endlich erfasst ihn, den Trauerkloß, den an den eigenen Gefühlen verzweifelnden Waldschrat, doch noch etwas Glück. „Tomorrow Morning“ ist die kolibrileichte Platte, von der niemand angenommen hätte, dass sie jemals von den Eels kommen würde. Der Abschluss einer Trilogie über Himmel und Hölle der Liebe (mit den Vorgängern „Hombre Lobo“, 2009, „End Times“, 2010) schwebt mit „Spectacular Girl“ über den Wolken, labt sich an grausam redundanten Computersound-Experimenten („Baby Loves Me“) und überrascht mit sorgsam kompilierten Synthie-Beats, die an den Electro-Folk von Beck erinnern. Everett vielleicht sogar entspannt: „I Like The Way This Is Going“. Jetzt…
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