Lauren Bennett, G.R.L.-Mitglied und Sängerin auf LMFAOs „Party Rock Anthem“, mit 37 Jahren gestorben
Die G.R.L.-Mitglieder erklärten: „Wir werden die Liebe, das Lachen und die unzähligen Erinnerungen, die sie uns geschenkt hat, für immer in Ehren halten.“
Lauren Bennett, die Sängerin, die vor allem durch ihr Feature auf dem LMFAO-Hit „Party Rock Anthem“ von 2011 bekannt wurde, ist tot. Sie wurde 37 Jahre alt.
Bennetts Bandkolleginnen bei G.R.L. bestätigten ihren Tod in einem Statement, das am Montag, dem 6. Juli, veröffentlicht wurde. Eine Todesursache wurde nicht genannt.
„Unsere Herzen sind gebrochen, und wir können gar nicht in Worte fassen, wie viel sie uns bedeutet hat“, erklärten die Mitglieder Emmalyn Estrada, Natasha Slayton und Paula van Oppen in einer gemeinsamen Stellungnahme. „Wir werden die Liebe, das Lachen und die unzähligen Erinnerungen, die sie uns geschenkt hat, für immer in Ehren halten. Ihr wunderschöner Geist hat so viele Leben berührt – sie wird uns sehr fehlen und für immer geliebt werden.“
Karriere und Werdegang
ROLLING STONE hat sich an Bennetts Management um eine weitergehende Stellungnahme gewandt.
Die in England geborene Bennett fand ihren Weg in die Musikwelt über die britische Castingshow „The X Factor“. Später erhielt sie die Chance, für die Paradiso Girls vorzusingen – eine neue Girlgroup, die Pussycat-Dolls-Gründerin Robin Antin und Interscopes Jimmy Iovine ins Leben rufen wollten. Die Gruppe feierte kurzfristigen Erfolg mit der 2009 erschienenen Single „Patron Tequila“, auf der Lil Jon und Eve zu hören waren.
Nachdem sich die Paradiso Girls aufgelöst hatten, holte Antin Bennett in das Projekt, aus dem schließlich G.R.L. werden sollte. Die Girlgroup wurde vor allem durch ihren 2014er Song mit Pitbull, „Wild Wild Love“, bekannt. Im selben Jahr veröffentlichten sie eine selbstbetitelte EP, die „Ugly Heart“ enthielt – ein Stück, das in Großbritannien bis in die Top 20 kletterte.
Schicksalsschlag und Neuanfang
Auf dem Weg nach oben traf G.R.L. jedoch eine Tragödie: Gründungsmitglied Simone Battle nahm sich das Leben. Anfang 2015 veröffentlichte die Gruppe den Tributsong „Lighthouse“, bevor sie eine Pause einlegte. 2016 fanden sie wieder zusammen und tourten einige Jahre, ehe sie 2020 erneut die Auflösung beschlossen.
Bennett war auch als Soloact erfolgreich und veröffentlichte Singles wie „I Wish I Wish“ (2011) und „Hurricane“ (2016). Ihr größter Moment blieb jedoch LMFAOs „Party Rock Anthem“, zu dem sie Vocals für Bridge und Hook beisteuerte. Der Song war ein weltweiter Riesenhit und hielt sich sechs Wochen lang an der Spitze der Billboard Hot 100.
Zuletzt hatte Bennett begonnen, sich der Countrymusik zu widmen. Im Februar lud sie ein Cover von Nancy Sinatras „These Boots Are Made for Walkin’“ hoch. Bennett hinterlässt ein gemeinsames Kind mit dem Schauspieler und Tänzer Kenny Wormald, der 2011 in dem Remake von „Footloose“ die Hauptrolle spielte.