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Led Zeppelin: Hat Jimmy Page den Anfang von “Stairway to Heaven” geklaut?

Wenn es nach dem Anwalt Francis Malofiy geht, wird die geplante (Wieder-)Veröffentlichung des remasterten „LED ZEPPELIN IV“-Albums gestoppt – bis sein Klient Randy California, der 1997 verstorbene Gitarrist der Band Spirit, einen Songwriter-Credit für “Stairway to Heaven” bekommt.

Malofiy, Anwalt einer Treuhandgesellschaft, die das musikalische Erbe des Spirit-Gitarristen verwaltet, erklärte gegenüber der Business Week: “Dieser Schritt war lange überfällig.” Seiner Ansicht nach kopierte Jimmy Page klar aus dem Instrumentalstück “Taurus” vom SPIRIT-Debütalbum (1968). Ein Stück, das Jimmy Page und seine Bandkollegen sehr gut kannten, da sie am 26. Dezember 1968 bei ihrem ersten US-Auftritt als Vorgruppe von Spirit auftraten und auch im kommenden Jahr, 1969, bei drei weiteren Shows die Bühne mit Spirit teilten. “Taurus” war dabei jedes Mal Teil der Setlist, laut Spirit-Bassist Mark Andes sogar eines der Highlights jeder Show.

Der Legende nach soll Jimmy Page “Stairway to Heaven” 1970 in einer Hütte in Wales geschrieben haben, doch Musikfans spekulierten schon seit Längerem über die Ähnlichkeiten zwischen den beiden Songs. Randy California selbst gab sich in einem Interview kurz vor seinem Tod – er ertrank, als er seinen im Meer in Not geratenen Sohn aus dem Wasser rettete – enttäuscht: “Ich denke, ich bin abgezockt worden. Led Zeppelin haben Millionen mit dem Song verdient, aber sie haben sich nie bedankt oder Geld angeboten.” Eine Klage gegen Led Zeppelin wurde dennoch nie erhoben, laut Treuhand-Vorsitzendem Mick Skidmore fehlte bislang schlicht das Geld für Anwälte.

Kooperation

Das könnte sich bald ändern: Wenn das Gericht die Klage zulässt und den Klägern Recht gibt, hätten diese Anspruch auf Tantiemen zumindest aus den späteren Verkäufen von “Stairway to Heaven”. Und das ist eine Menge Geld: Experten schätzen, dass der Song immer noch zehn Millionen US-Dollar pro Jahr einspielt.

Led Zeppelin mussten sich bereits früher Plagiatsvorwürfen stellen, dabei ging es unter anderem um “Whole Lotta Love”, “Dazed and Confused” und den “Lemon Song”. Die Band einigte sich in diesen Fällen außergerichtlich mit den Klägern. Laut Business Week wird es zu der neuen Klage weder von der Band noch von der Plattenfirma Warner Brothers einen Kommentar geben.


Led Zeppelin: Jason Bonham log mit Kokain-Story über Jimmy Page!

In einer neu veröffentlichten Erklärung widerruft Jason Bonham, Sohn des legendären Led-Zeppelin-Drummers John Bonham, seine Aussage, Jimmy Page hätte ihn in den Siebzigern mit Kokain vertraut gemacht. Der Schlagzeuger entschuldigte sich beim Gitarristen und nennt seine Story „unbegründet“ und „unwahr“. In einem Radio-Interview mit Howard Stern erzählte Bonham kürzlich, dass ihn Page damals als Teenager das erste Mal mit Kokain versorgt habe. „Jimmy war der Erste, der es mir damals gegeben hat“, sagte der Drummer und erinnerte sich an einen Vorfall in einem Hotel auf Tour von Led Zeppelin. „Es ist völlig unwahr, dass Herr J. Page mir illegale Substanzen…
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