Highlight: The Beatles: „Abbey Road“ erfolgreichstes Vinyl-Album der Zehnerjahre

John Lennons Wutbrief an Paul McCartney für 30.000 US-Dollar versteigert

Ein getippter, mit handschriftlichen Notizen versehener Brief von John Lennon an Paul McCartney und dessen Frau Linda hat bei einer Auktion in Boston am vergangenen Donnerstag (17. November) für 30.000 US-Dollar den Besitzer gewechselt, wie „Billboard“ berichtet.

Das Auktionshaus RR Auction war von einem Mindestpreis von 20.000 US-Dollar ausgegangen. Lennons Brief stammt wohl von 1971, als die Trennung der Beatles noch sehr frisch und die Stimmung zwischen den beiden Bandleadern noch immer schlecht war. Der Brief ist eine Antwort auf ein Schreiben der McCartneys. Der Musiker ging mit einigen Zeilen hart mit ihnen ins Gericht.

Harte Worte über Yoko Ono

So deutete Lennon an, dass ihm nicht gefallen habe, wie die Beatles seine Frau Yoko Ono behandelt hatten. „Ich hoffe Dir ist klar, welche Scheisse Du und der Rest meiner ‚freundlichen und uneigennützigen‘ Freunde auf Yoko und mich gekippt haben, und das, seitdem wir zusammen sind.“ Der Sänger weiter: „Manchmal fand das subtiler statt, oder, sollte ich sagen: mehr im ‚Mittelklasse“-Stil. Aber nicht sehr oft.“

Vor allem Linda McCartney bekam ihr Fett weg: „Linda, wenn Dir egal ist, was ich sage – halt die Klappe! Lass Paul schreiben, oder was weiß ich“, heißt es in dem Brief, der seit ein paar Tagen auch online gelesen werden kann.


James Taylor hat John Lennon einst mit Opiaten versorgt

In einem Interview spricht James Taylor über seine Drogenvergangenheit, dass er ein „schlechter Einfluss“ auf die Beatles gewesen sei – und Sänger John Lennon mit Opiaten versorgte. Taylor kam 1967 nach London und war der erste Amerikaner auf Apple Records, dem Label der „Fab Four“. In England arbeitete der Singer-Songwriter an seinem Debütalbum, welches ein Jahr später 1968 erschien. Während der Aufnahmen zu seiner Platte war Taylor bereits mehrere Jahre heroinabhängig und verbrachte einige Zeit in einer psychiatrischen Klinik. Die Arbeit an „James Taylor“ war von seinen starken persönlichen Problemen geprägt und auch die anstehende Tour dazu musste er absagen,…
Weiterlesen
Zur Startseite