aktuelle Podcast-Folge:

Freiwillige Filmkontrolle - der Rolling Stone Podcast über Film & TV: Mehr Infos

Lenny Kravitz: Noah Becker drehte sein neuestes Musikvideo

Das erste Projekt als Regisseur konnte Noah Becker, Sohn von Tennislegende Boris Becker und seiner Ex-Frau Barbara, im April an Land ziehen. Und das für Lenny Kravitz. Zwar sind die beiden schon seit langer Zeit befreundet, doch überrascht war der 25-Jährige trotzdem, als ihm der Job angeboten wurde. Er ist der Regisseur von „5 More Days ‚Til Summer“, der dritten Single aus Kravitz‘ Album „Raise Vibration“.

Becker: „Bei dem Anruf war ich auch erst einmal ziemlich von den Socken, und ich habe natürlich ja gesagt.“ Viel Zeit für die Realisierung des dreieinhalb-minütigen Videos stand allerdings nicht zur Verfügung: „Zur Vorbereitung hatten wir nur ein paar Tage, dann ging es sofort los. Wir haben im Mai und Juni gedreht, hatten insgesamt neun Drehtage, um alles in den Kasten zu kriegen“.

„Raise Vibration“ von Lenny Kravitz jetzt auf Amazon bestellen

Unter Druck an größeren Projekten zu arbeiten, sei Becker Junior jedoch gewöhnt: „Ich arbeite seit langem mit einem Team von Leuten zusammen, wir machen die unterschiedlichsten Sachen – Musik, Videos, organisieren Partys. Wir sind eingespielt. Meine Freundin Taina war als Produzentin mit an Bord“, sagt er weiter zur „Bild“.

Sehen Sie hier das neue Video von Lenny Kravitz:

Lenny Kravitz, so der Nachwuchs-Regisseur, sei außerdem ein sehr professioneller und angenehmer Arbeitspartner: „Den Mann bringt nichts aus der Ruhe. Er hat ein gutes Auge und in dem kurzen Zeitfenster, das wir hatten, hat er auf Punkt abgeliefert. Ich bin dankbar, dass er mir die Chance gegeben hat.“

Werbung

Jetzt in die Zukunft starten mit den neuen MagentaMobil Tarifen

Ab sofort inklusive 5G*. Jetzt in die Zukunft starten!

Mehr Infos

Zum Tod von Meisterregisseur Nicolas Roeg: Im Sog der Leidenschaften

Nicolas Roeg war immer ein Außenseiter des Kinos geblieben. Fast könnte man sagen, dass er diesen Platz ganz bewusst verteidigt hatte vor den (allerdings spärlichen) Versuchen, ihn zum Klassiker des experimentellen Kinos zu erheben. In fast allen seinen Filmen porträtierte er ganz buchstäblich Außerirdische, Verstoßene, dem Höllensumpf der Gesellschaft entflohene Sonderlinge, die dem Ruf der Wildnis auf Gedeih und Verderb verfallen sind und zwanghaft nach ihrer Identität suchen. Natürlich kennt die ganze Welt „Wenn die Gondeln Trauer tragen“ (1973), der im englischen Original so wundervoll wie weltabgewandt „Don’t Look Now“ heißt. Eine inzwischen kultisch verehrte und gespenstische Meditation über den…
Weiterlesen
Zur Startseite