Lenny Kravitz


Lenny Kravitz‘ Musik wird grundsätzlich als Rock definiert, zeichnet sich aber durch eine Bandbreite verschiedener Musikstile wie Soul, Funk, Hard Rock und Reggae aus. Da diese Mischung oft an die Musik der 1960er und 1970er Jahre erinnert, wird sein Stil oft als „retro“ charakterisiert. Darüberhinaus ist Kravitz als Multi-Instrumentalist bekannt, der bei seinen Produktionen die Instrumente meist selbst einspielt und für den Retro-Klang analoge Aufnahmetechniken anwendet. Vier Jahre hintereinander gewann er den Grammy Award in der Kategorie „Best Male Rock Vocal Performance“. Zu seinen größten Hits zählen: „It Ain’t Over ‚Til It’s Over“, „Fly Away“ und „I’ll Be Waiting“.

Der 1964 in New York geborene Leonard Albert Kravitz kam schon früh mit unterschiedlichen Musikstilen wie Jazz, Soul, Blues und Gospel und nach seinem Umzug nach Los Angeles auch mit Rock in Verbindung. Unter dem Pseudonym „Romeo Blue“ machte Kravitz seine ersten musikalischen Erfahrungen und weckte das Interesse der Plattenfirmen. Doch erst 1989 kam es zu seinem Debüt-Album „Let Love Rule“, das vor allem in Europa zu einem großen Erfolg wurde.

Der große Durchbruch folgte, als sich 1991 die Single „It Ain’t Over ‚Til It’s Over“ auf Platz Zwei der amerikanischen Billboard-Charts platzierte. Sein drittes Album „Are You Gonna Go My Way“ kletterte sogar an die Spitze der britischen Album-Charts. Mit „Fly Away“, seiner erfolgreichsten Single, konnte Lenny Kravitz alle vorherigen Leistungen toppen: Der Song wurde Nummer eins in mehreren Ländern und wurde mit Lenny Kravitz‘ erstem Grammy Award ausgezeichnet.

Obwohl die nachfolgenden Alben sich vom bisherigen Material deutlich unterschieden, konnte er mit der Single „I’ll Be Waiting“ des Albums „It’s Time For A Love Revolution“ (2008) seine erfolgreichste Single in Deutschland veröffentlichen.

Lenny Kravitz ist darüber hinaus bekannt für zahlreiche Kollaborationen. Er schrieb und produzierte für Größen wie Madonna, Vanessa Paradis, Mick Jagger (Rolling Stones), Mary J. Blidge, Aerosmith, Jay-Z, und Busta Rhymes. Auch eine Zusammenarbeit mit Michael Jackson entstand kurz vor dessen Tod. „(I Can’t Make It) Another Day“, den Lenny Kravitz geschrieben hat und bei dem er sowohl Instrumente einspielte, als auch mitsang, wurde posthum auf Michael Jacksons Album „Michael“ veröffentlicht.

Lenny Kravitz haben wir außerdem gefunden in:

30.12.2021:  „Wenn Patti „People Have The Power“ singt, bewegt mich das, weil ich weiß, dass ich nicht die Einzige da draußen bin, die so denkt.“ in Shirley Manson (Garbage) über Patti Smith: Die Wilde mit der Nagelscheren-Frisur

19.11.2021:  Cover, Videos und die Bildsprache der Siebziger gehören zum Vermächtnis des Fotografen, der die Glam-Rock-Ära mit seinen Fotos entscheidend prägte. in Fotograf von David Bowie, Lou Reed und Queen: Mick Rock ist tot

08.11.2021:  Nandi Bushell ist eine Berühmtheit – sie spielt meist Schlagzeug, beherrscht aber gefühlt auch jedes andere Instrument in Queen: Roger Taylor jammt mit elfähriger YouTuberin (Video)

Reviews zu Lenny Kravitz


  • Lenny Kravitz - Black And White America

    Drei Jahre, nachdem Lenny Kravitz „It’s Time For A Love Revolution“ ausrief, besucht er nun das „Black And White America“. Zuerst wollte er sein neuntes Studioalbum „Negrophilia“ nennen – damit mal klar ist, worum es hier geht! Das Cover ziert ein kleiner Afroamerikaner mit Peace-Zeichen im Gesicht. Nein, die Welt des Lenny Kravitz dreht sich […]

  • Lenny Kravitz - Let Love Rule

    Im Herbst des Jahres 1989 geschah es das eine Mal, dass der Traum aller Waschzettelschreiber, Plattenfirmenschwätzer und Marketingschwengel wahr wurde: Auf die Bühne trat der 25-jährige Lenny Kravitz, ein Multikulti-Weltenkind aus New York, ausgebildet im Kirchenchor, firm an allen Instrumenten, geschult an Otis Redding, Jimi Hendrix und Sly Stone, vor allem aber auch an John […]

  • Lenny Kravitz - It Is Time For A Love Revolution

    Entweder hat Lenny Kravitz einen überraschenden Sinn für Humor und mehr Selbstironie, als wir ihm zugetraut hatten – oder k mor und mehr Selbstironie, als wir ihm zugetraut hatten – oder er merkt gar nichts mehr, „It Is Time For A Love Revolution“? Geht’s noch? Wir schreiben das Jahr 2008, und Kravitz tut, als wäre […]

  • Lenny Kravitz - 5

    Das ist nichts. Überhaupt nichts. Diese Platte gibt es gar nicht. Als hätte man abends noch mehr getrunken als sonst und stürbe daran, mitten in der Nacht. Sofort kommt man in die Hölle, wo man von einem Zweite-Klasse-Teufel empfangen wird. Es ist Lenny Kravitz! Er sagt: „Hey, Mann, ich habe hier meine neue Platte, die […]