Leserbriefe


Jahresrückblick

Danke für die Alben des Jahres, bin (fast) ganz Eurer Meinung! Den Comic fand ich auch amüsant, aber ein wenig traurig war ich schon, dass es keinen weiteren Rückblick gab, also keine Artikel von Euch. 2011 gab doch einiges her, was noch genauer hätte beschrieben werden können. Die tolle Who-Geschichte war nur ein kleiner Trost. Jonas Scheffler

Jahresrückblick II

Der Jahresrückblick als Comic ist eine super Idee und könnte eine interessante Tradition werden, wenn man jedes Jahr einen anderen Künstler ranlässt.

Der erste Versuch ist sicherlich nicht ganz unproblematisch. Obwohl Arne Bellstorf keine schlechte Wahl ist. Ich mag seine Zeichnungen.Allerdings hat er das Problem, dass er einerseits mit sehr stilisierten, fast piktogrammartigen Zeichnungen arbeitet und andererseits eine große emotionale Tiefe erzeugen will. Und das ist extrem schwierig und funktioniert bei ihm nicht immer. Dennoch ist sein Ansatz mit der Parallelschnittmontage (Privates vs. Öffentliches) durchaus interessant, wenn auch etwas rumpelig erzählt.

Leider sitzen die meisten seiner Figuren nur regungslos herum, wodurch das Gefühl einer depressiven Ödnis entsteht. Alle Ereignisse des Jahres sind gleich. Gleich unwichtig. Ob gewollt oder ungewollt, weiß ich nicht. Stefan Dietrich

Dilettantisch?

Als langjährige Abonnentin des Rolling Stone war ich sehr von der DVD-Kritik des Dokumentarfilms „Talihina Sky“ irritiert. Die voreingenommene Einschätzung des Herrn Torsten Groß ist meines Erachtens nicht nur uninformativ, sondern auch dilettantisch und unprofessionell.

Für einen Kings-Of-Leon-Fan ist der Film ein interessantes Dokument der Herkunft der Band. Jedoch zog es der Autor vor, den Film beispielsweise auf beleidigende Klischees über amerikanische Südstaatler (von ihm Rednecks oder Hinterwäldler genannt) zu reduzieren, anstatt einen Überblick über den Inhalt des Films zu geben. So eine Kritik kann nicht ernst genommen werden und schon gar nicht von einer renommierten Rock-Zeitschrift veröffentlicht werden. Gabi Gerber

Ohne Idealnorm glücklich

Sehr geehrter Herr Hentschel, in Ihrem Artikel „Die kleinen Prinzen“ lassen Sie die Bemerkung fallen, dass diese Musik nicht nur die „dicken, traurigen Mädchen und Mütter hören“.

Da fühlte ich mich dazu berufen, Sie darüber aufzuklären, dass Mütter, die nicht der Idealnorm entsprechen, nicht immer traurig sind (und dünne Mädchen nicht immer glücklich), sondern sogar manchmal Rockmusik hören (und Artikel des Rolling Stone lesen). Fand ich ein bisschen daneben, den Satz, auch wenn er vielleicht gar nicht so gemeint war.

Ansonsten lese ich Ihre Zeitschrift gerne. Bringt doch noch mal was über Ryan Adams! Sandra Schüren

Gestörte Minderheit

Ich habe mich echt über Euren Bericht „Verfluchte Leidenschaft“ aus dem Dezemberheft gefreut. Auch ich habe das ein oder andere Mal Zweifel an meinem Handel und Sammeln von Vinyl/CDs und DVDs gehabt, aber freue mich nun, dass ich doch nicht zu der Minderheit der Gestörten gehöre. Seit dem Jahr 1965 habe ich diese Sucht. Stets hatte ich jedoch das Glück, dass meine liebe Frau mich einfach machen lässt. Es gibt bis jetzt nur eine Zusage, die ich einhalten muss: Wohnzimmer und Schlafzimmer sind als Lager tabu.

Das Sammeln von Platten ist, wie Ihr schreibt, ein Rückzug in die Vergangenheit, und es gibt nichts Besseres für meine Seele. Zum Glück ist auch die Zukunft meiner Sammlung gesichert, da auch mein Sohn sich so langsam mit der Musik der Fünfziger bis Siebziger auseinandersetzt. Das bedeutet für mich: weiter kaufen und sammeln. Rainer Debernitz

Genauso schlau

Der Stones-Bericht war eine optimale Einstimmung fürs Jubiläums-Jahr. Auch wenn man nun so schlau ist wie zuvor: Kommen sie nun oder kommen sie nicht? Günther Lamberti

Aus dem Forum

www.rollingstone.de

Jung und hübsch

Highlight war das unvoreingenomme und klischeefreie Porträt über die jungen, hübschen Songwriter. Während Bendzko immerhin ganz nett ist, machen zumindest Poisel und Hauer angenehm unaffektierte Musik mit stellenweise richtig unpeinlichen Texten. nikodemus

Faszinierend

Der Who-Artikel hat mir sehr gut gefallen. Da sind wirklich noch mal einige Aspekte thematisiert worden, die noch nicht bereits x-mal breitgetreten sind. Petes Erinnerungen an die Mod-Tage fand ich faszinierend! j.w.

Alttestamentarisch?

Zwar nicht der Aufreger des Monats, aber reichlich überflüssig und daneben: HRK und „Das Alte Testament“. Nicht nur, dass es in dem Artikel in keiner Form um die Mono-Versionen der ersten Kinks-Alben geht, wie die Überschrift glauben machen will, vielmehr ist auch absolut unverständlich, wie Kunze dazu kommt, angesichts der vier meistgenannten Bands der 60s vom „Alten Testament der Rockmusik“ zu sprechen. otis

Aufgewärmter Kaffee?

Ich bin kein Freund dieser Jahresrückblicke. Das füllt schnell die Seiten, ist aber „aufgewärmter Kaffee“. Die gesamte Dezember-Ausgabe finde ich nicht nur inhaltlich zu dünn. Die „New Noises“ möchte ich von der leisen Kritik ausnehmen. Lattenschuss

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