Lisa goes Manga: Halloween-Special der Simpson parodiert den Anime „Death Note“


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In der diesjährigen Ausgabe der jährlichen „Treehouse of Horror“-Episoden der Simpsons  – die immer zu Halloween ausgestrahlt werden – wird der Manga- und Animeklassiker „Death Note“ parodiert. Am Montag (25. Oktober) erschien vorab ein 41-sekündiger Clip und am Dienstag (26. Oktober) drei Screenshots dazu. Lisa Simpson findet darin das gleichnamige „Death Tome“, ein Buch, welches einem erlaubt, Menschen umzubringen, indem man ihren Namen hinein schreibt.

In dem Twitter-Clip sieht man eine Anime-Version von Lisa Simpson durch die Straßen einer anscheinend japanischen Großstadt gehen. Dann fällt das „Death Tome“ plötzlich vom Himmel und genau vor Lisa Simpsons Füßen. Dadurch wird sie in ihrem inneren Monolog über die Widerlichkeit der Menschen und dem bevorstehenden Ende der menschlichen Existenz unterbrochen – und beginnt in dem Buch zu lesen. „Jede Person, deren Name in das DEATH TOME geschrieben wurde, wird dem Tod gegenübertreten …und sterben“, steht als erste Regel im Buch. Bevor der Clip endet, hört man Lisa noch sagen: „Das ist offensichtlich ein dummer Scherz.“

Das Video sieht auch deshalb so gut aus, weil das Studio DR Movie aus Südkorea, das schon beim originalen „Death Note“ mitwirkte, jetzt auch an dieser Simpsons-Sonderfolge mitarbeitete.

Drehbuchautorin Carolyn Omine hat dazu noch angekündigt, sie würde während der Ausstrahlung der Halloween-Folge noch weitere „Easter-Eggs“ auf Twitter teilen. Die „Treehouse of Horror“-Episoden sind immer in drei Teile aufgeteilt. Neben „Death Note“ wird außerdem der australische Psycho-Horror-Film „The Babadook“ und die amerikanische Sci-Fi-Western-Serie „Westworld“ parodiert.

Die Handlung von „Death Note“

In der von 2003 bis 2006 veröffentlichten Mangareihe geht es um den Oberschüler Light Yagami, der eines Tages das „Death Note“ vom Himmel fallen sieht. Er hebt es vom Boden auf, liest die Regel „Der Mensch, dessen Name in dieses Heft geschrieben wird, stirbt“ und hält es zunächst für einen Scherz. Er nimmt es dennoch mit und probiert es aufgrund seiner Neugierde aus und stellt fest: Das Buch funktioniert tatsächlich. Sein Vater ist Polizist, wodurch Light Yagami einen bizarren Sinn für Gerechtigkeit entwickelt hat, weil er an die Namen der Inhaftierten Menschen Japans kommt, die er der Reihe nach umbringt. Das bleibt nicht unentdeckt, daher nimmt sich der Detektiv „L“ dem Fall an und es beginnt ein Sherlock-Holmes-artiges Katz-und Maus-Spiel.