„Livin‘ on a Prayer“: So wenig (oder viel?) verdient der Songwriter des Bon-Jovi-Hits durch Spotify


von

Eine echte Größe unter den Rock-Komponisten hat eine interessante Mitteilung bekannt gegeben: Mit den 500 Millionen Streams des Songs „Livin‘ on a Prayer“ auf Spotify und Pandora hat dessen Co-Komponist Desmond Child für das Jahr 2019 insgesamt 6.000 US-Dollar eingenommen. Child, bürgerlich John Charles Barrett, hatte den Song gemeinsam mit Jon Bon Jovi und Richie Sambora geschrieben. Die 1986 von Bon Jovi auf dem Album „Slippery When Wet“ veröffentlichte Single gilt als einer der populärsten Rocksongs überhaupt.

🌇Bilder von "Die 100 besten Hardrock- und Metal-Alben: die komplette Liste!" jetzt hier ansehen

„Die Anzahl der Streams für das letzte Jahr entspricht etwa derjenigen heutiger Hits“, sagte Child bei „Talk is Jericho“. „Dafür bekam ich nun 6000 Dollar“. Das empfindet er als wenig – gerade, weil Songschreiber von dem Streaming-System benachteiligt würden. „Wir müssen für unsere Rechte kämpfen und kämpfen.“

Allerdings räumte Desmond Child auch ein, dass er an „Livin‘ on a Prayer“ natürlich nicht nur durch Streams verdient. Zwar nehmen Albenverkäufe ab, aber es gibt ja noch das Radio – und der Song ist ein Evergreen des Radios. „Dies ist die einzige Möglichkeit, fair beteiligt zu werden.“ Und Child kritisiert fremde Märkte: „Ich hoffe, dass Länder wie China uns irgendwann Lizenzgebühren zahlen werden, anstatt fabrikmäßig Kopien unserer Songs herzustellen und das Copyright zu verletzen. Es wird Zeit, dass alle Länder dieser Welt beginnen, geistiges Eigentum der anderen zu respektieren.“

Bon Jovi – „Livin‘ on a Prayer“:


An dieser Stelle findest du Inhalte von YouTube

Um mit Inhalten von YouTube zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.
Socials aktivieren


Werbung

Eine wilde Achterbahnfahrt der Gefühle: 5 emotionale Momente in „The Last of Us“

„The Last of Us Part II“ ist ab jetzt für die PlayStation 4 erhältlich – hier erinnern wir an die emotionalsten Momente aus dem ersten Teil.

Mehr Infos
Roy Orbison und bald Abba: Wie gut ist eigentlich ein Hologramm-Konzert?

Die Unsterblichkeit der Rockmusik ist bald kein Mythos mehr. Schon seit Jahren ist die Rede von so genannten Avataren, die auf der Bühne verstorbene Musiker wie Elvis Presley oder John Lennon wieder zum Leben erwecken könnten. Gemeint sind damit Hologramm-Effekte, die tatsächlich ein beeindruckend realistisches Abbild einer Person auf der Bühne erzeugen können. Das mag zunächst wie Leichenschändung klingen, aber eine ganze Generation kann so noch einmal die Helden ihrer Jugend in Bestform sehen, eine andere kann sie zum ersten Mal entdecken. Und das live und hautnah auf einer Bühne. Während Abba für kommendes Jahr eine große Hologramm-Reunion-Tour angekündigt haben,…
Weiterlesen
Zur Startseite