Lou Bega

Mit seinem „Mambo No. 5“ hat LOU BEGA die Welt im Handstreich erobert: Es regnete Gold und Platin (in Deutschland, wo Lou geboren wurde, gab es Letzteres sogar zweimal), und das dazugehörige Album „A Little Bit O( Mambo“ war gar wochenlang in den US-Charts vertreten. Kein so schlechtes Entree für den Sohn einer sizilianischen Mutter und eines Vaters, der aus Uganda stammt. Schon als Kind lauschte Lou R&B- und Reggae-Klängen, und dank eines Abstechers nach Miami wurde er auch mit den Songs der „Mambo-Kings“ der ’30er und ’40er vertraut. Nach Deutschland zurückgekehrt, braute er aus all diesen Einflüssen sein eigenes Süppchen. Resultat: „Mambo No. 5“. Nun lässt Lou Bega es noch ein bisschen mehr krachen: Für das zweite Album reiste er nach Havanna/Kuba und ließ sich dort u. a. von Compay Segundo und Emilio Estefan beraten und begleiten. Das neue Album des stets weißgekleideten Gigolos, den bei jedem seiner Auftritte lasziv gewandete exotische Damen umschwirren, wird Ende Mai in den Läden stehen. Einen kleinen Vorgeschmack darauf liefert die Single „Gentleman“, die hier zun Lande bereits in die Charts gestiegen ist. Verständlich, dass sich Lou Bega auf diesen neuerlichen Erfolg eine Havanna anzünden kann. Eine von H. Upmann käme nicht schlecht.

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