L’Wren Scott hinterlässt Mick Jagger ihr Vermögen von neun Millionen Dollar


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L’Wren Scott hat ihr gesamtes Vermögen ihrem Lebensgefähren Mick Jagger vermacht. Demnach erbt der Stones-Sänger, laut „Billboard“, von der Designerin neun Millionen US-Dollar. Scott nahm sich am 17. März im Alter von 49 Jahren in New York das Leben.

Ein Gericht habe den Wert ihres Appartements mit ca. 8 Millionen Dollar beziffert. Dazu kämen persönliche Wertgegenstände wie Autos, Schmuck und Kleider im Wert von ungefähr einer Million.

Das Begräbnis:

Acht Tage nach ihrem Tod wurde L’Wren Scott in Hollywood beigesetzt. Am Dienstag nahmen ihr Lebensgefährte Mick Jagger, dessen Kinder und Enkel, der Bruder Scotts und weitere Angehörige Abschied. Laut „CNN“ soll der Stones-Sänger auch eine kurze Rede gehalten haben. Seine Tochter Karis habe ein Gedicht vorgelesen, Jade Jagger einen Bibel-Psalm.

Rolling-Stones-Backgroundsänger Bernard Fowler sang „Will The Circle Be Unbroken“ zur Gitarre von Dave Stewart.

Rolling Stones bisher:

Nach dem Selbstmord von Mick Jaggers Lebensgefährtin L’Wren Scott am 17. März 2014 lässt der Rolling-Stones-Sänger den Leichnam Scotts von New York nach Los Angeles transportieren. Die Totenwache sowie die Beerdigung sollen in der Westküsten-Metropole stattfinden, was Jagger gemeinsam mit dem Bruder der Toten, Randall Bambourough, beschloss.

Diese Entscheidung verursachte innerhalb von Scotts Familie jede Menge Unmut: So wirft der Ehemann ihrer Schwester Jan Shane dem Sänger vor, Shane von der Beerdigung fernhalten zu wollen. Die beiden Schwestern hatten sich beim Tod ihrer Adoptiv-Mutter Lula Bamborough vor sechs Jahren zerstritten und verloren den Kontakt zueinander.

Der Großteil von L’Wren Scotts Familie ist in Utah beheimatet.

Nach Mick Jagger haben nun auch die anderen Mitglieder der Rolling Stones, Keith Richards, Charlie Watts und Ronnie Wood, auf Facebook Statements zum Tod von L’Wren Scott veröffentlicht. Dabei gehen die Stones auch auf die Absage ihrer Australien-/Neuseeland-Tournee ein.

Richards schreibt, er empfinde tiefes Mitgefühl für Mick Jagger.

Watts fügt an, dass er „vollkommen schockiert“ sei.

Die Statements im Wortlaut:

Keith Richards:

“No-one saw this coming…Mick’s always been my soul brother and we love him…we’re thick as thieves and we’re all feeling for the man…we really hate to disappoint our fans but we’ll see everyone really soon.”

Charlie Watts:

„Needless to say we are all completely shocked but our first thought is to support Mick at this awful time. We intend to come back to Australia and New Zealand as soon as it proves possible.”

Ronnie Wood:

„This is such terrible news and right now the important thing is that we are all pulling together to offer Mick our support and help him through this sad time. Without a doubt we intend to be back out on that stage as soon as we can.“

Die Stones in Deutschland:

Die Konzerte der Rolling Stones in Deutschland finden wie geplant statt. Das gab DEAG-Chef Peter Schwenkow, Veranstalter der beiden Auftritte in der Berliner Waldbühne (10. Juni 2014) sowie in der Esprit-Arena in Düsseldorf (19. Juni 2014), bekannt.

„Das tragische Ereignis hat uns sehr betroffen gemacht. Vor diesem Hintergrund ist die Absage des Konzertes in Australien mehr als nachvollziehbar“, heißt es in Schwenkows Statement. „Nach aktueller Rücksprache mit dem Agenten der Rolling Stones sind die für den Juni geplanten Konzerte der ’14 ON FIRE‘-Tour in Deutschland von diesem Unglücksfall nicht betroffen. Der Vorverkauf wird – wie auch auf der Homepage der Rolling Stones angekündigt – in dieser Woche beginnen.“

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