M.I.A. findet Kokain zu kapitalistisch


von

Auf das neue M.I.A.-Album „///Y/“ (also: „Maya“) müssen wir leider noch bis Mitte Juli warten. Dem Rolling Stone gewährte die englisch-tamilische Dancehall-Rap-Kriegerin aber schon mal vorab einen Einblick in ihre ganz besonderes Universum: Von A wie American Apparel bis Z wie Zukunft hat sie ihre Ansichten zu Popkultur und Weltlage durchbustabiert. Bevor wir im Juliheft des Rolling Stone das ganze ABC abdrucken, lassen wir in loser Folge schon mal einige Vorab-Buchstaben raus. Heute: K wie Kokain – ein Stoff, zu dem M.I.A. ein mehr als gespaltenes Verhältnis hat.

„Kokain ist eine Droge, die hervorragend in die kapitalistische Warenwelt passt: Man verspricht dir eine unglaubliche Erfahrung, du zahlst eine Menge Geld dafür – und dann geht es ganz schnell vorbei und ist die größte Enttäuschung. Man wird nie zufriedengestellt, will immer mehr. Ich selbst bin da allerdings raus, ich habe ein Baby und nehme keine Drogen. Die Vorstellung, mir irgendwelches Zeug ins Gesicht zu stopfen, finde ich sowieso gruselig.“