Macht’s gut! Apple beerdigt seine Klassiker iPod nano und iPod shuffle


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Vor zwei Jahren bekamen die Apple-Klassiker iPod nano und iPod shuffle noch einmal einen neuen farbigen Anstrich. Seitdem ist nichts mehr passiert. Technisch hat sich seit 2012 nichts an den Geräten geändert. Sogar Apple Music lief nicht auf diesen iPod-Versionen. Nun hat der Konzern die kleinen Musikspieler aus dem Online-Shop genommen.

Im Jahr 2001 revolutionierte Apple mit den iPods den Musikmarkt. Alle wollten „1000 Songs in einer Tasche“, wie Steve Jobs das kleine Gerät damals vorstellte. Die iPods bescherten Apple hohe Umsätze. Sechs Generationen kamen insgesamt auf den Markt. Der langsame Tod begann mit dem Verkaufsstart des iPhones im Jahr 2007.

iPods sind bald nur noch Technikgeschichte

Ab diesem Zeitpunkt ging das Geschäft mit den iPods zurück. Zum Vergleich: Bis heute hat Apple mehr als 400 Millionen iPods verkauft. Im Juli 2016 überwand das iPhone die 1 Billionen-Marke.

Für Nostalgiker gibt es nun nur noch den iPod touch. Der wurde im September 2007 eingeführt – und ist auf zwei verbliebene Versionen beschränkt. Das Einstiegsmodell kostet knapp 230 Euro und hat 32 GB (vorher 16 GB) Speicherplatz; die 128-GB-Variante kostet 340 Euro (vorher 450 Euro). Die 16- und 64-GB-Modelle werden nicht länger geführt.