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Mädchen ‚konvertieren‘ für Justin Bieber zum Islam

Die Macher der norwegischen Fernsehshow „Ann-Kat“ wollten herausfinden, wie weit junge Mädchen gehen, um an Justin-Bieber-Konzert-Tickets zu gelangen. Auf der Straße sprachen sie dafür junge Mädchen an und versprachen ihnen die Möglichkeit, welche zu gewinnen. Einzige Teilnahme-Bedingung: Sie müssten sich dafür zum Islam bekennen.

Fünf Mädchen erklärten sich bereit und tauschten daraufhin ihr Make-Up gegen Hijab-Kopfbedeckungen. Anschließend wurden sie dazu gebracht vermeintlich islamische Glaubensbekenntnisse zu rezitieren. Was sie außer ihrer Teilnahme an der Show ebenfalls nicht wussten: Die von ihnen zitierten arabischen Verse bedeuteten in etwa „Justin Bieber ist unrein und wahrscheinlich schwul“.

Svein Tore Bergestuen, der Pressesprecher des Senders TV Norge, der die Sendung ausstrahlte, verteidigte die „Ann-Kat“-Hauptverantwortlichen um Moderatorin Anne Katrine Hærland: „Die Crew von Ann-Kat hat alle Freiheiten um eine lustige Sendung zu produzieren. (…) Diese Freiheit ist natürlich mit Verantwortung verknüpft. Dennoch denke ich in Anbetracht der aktuellen Sendung dass da noch einiges fehlt, bevor sie tatsächlich irgendwelche Grenzen überschritten hätten“ sagte er der Zeitung „Dagen„.

Die Idee kam der für ihre satirischen Beiträge bekannten Hærland sicher auch wegen der Ereignisse um Justin Biebers Tourstop in Norwegen im April. Einige Schulen hatten damals anstehende Zwischen-Prüfungen verschoben, weil über 100 Mädchen für die Zeit des Bieber-Auftritts in Oslo schulfrei beantragt hatten.

Hier ist das Video des kontroversen Show-Beitrages, bei der eines der Mädchen offenbar tatsächlich ein Ticket gewinnt:


Pures Talent: So klingen die Stimmen großer Sänger ohne Instrumente

Elvis Presley https://www.youtube.com/watch?v=g5V73CcYuLM Für die Liste der besten Sänger aller Zeiten schrieb Robert Plant für ROLLING STONE: „Es gibt einen Unterschied zwischen denen, die nur singen, und denen, die mit ihrer Stimme an einen anderen, jenseitigen Ort gehen, die in sich eine Euphorie erzeugen. Man verwandelt sich. Ich habe das selbst erlebt. Und ich weiß, dass Elvis das auch konnte. Mein erster Elvis-Song war ‚Hound Dog‘. Ich wusste damals noch nichts von Big Mama Thornton oder wo der ganze Swing herkam. Ich hörte nur diese Stimme, die ihren absolut eigenen Platz hatte. Die Stimme war souverän, verführerisch, gnadenlos. Sie glitt auf…
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