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Montag: Alex Benjamin, Winona Oak

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Mardi Gras.bb: Der Abschied des Voodoo-Doktors

Es war ein langer Abschiedsprozess von der Band für „Le Docteur“, bürgerlich Jochen Wenz, der ob seines erlernten Medizinerberufs auch einfach „Doc“ gerufen wird. Gemeinsam mit dem musikalischen Mentor des Kollektivs, „Reverend“ Uli Krug, hob er vor mehr als zwei Dekaden Mardi Gras.bb (das bb steht übrigens nicht für Brass Band sondern double bold, also doppelt fett) aus der Taufe, und in diesen – um genau zu sein – 21 Jahren erspielte sich die Band quer durch Europa eine treue Anhängerschaft und reizte auf zehn Studioalben die Grenzen dieses, um es mit Wenz’ Worten zu sagen, spezifischen Klangkörpers in alle erdenklichen Richtungen aus.

Unterbewusst habe sich sein Abschied von der Band schon vor Jahren abgezeichnet, erzählt er mir kurz vor der Show – eigentlich schon beim Album „The Exile Itch“ im Jahr 2007: „Ich hatte bei dem Album einfach das Gefühl: Jetzt habe ich all die Extreme ausgelotet, die mit diesem Klangkörper machbar sind, die mich auch persönlich interessiert haben. Ich habe bewusst diese New Orleans Marching Band Besetzung gegen den Strich gebürstet, wir haben Musik gemacht, die gar nicht spezifisch auf die beschränkten Stärken dieses Instrumentariums ausgelegt war, wir sind ganz bewusst in extreme Ecken gegangen. Für mich war der Ausflug in diese Walker- Brothers-mäßige, pathetische Rockwelt der weitest mögliche Ausflug. Da hatte ich dann das Gefühl: wenn es nun zu Ende wäre, dann hätte es jetzt einen pathetischen Abgang mit Kirchenhall gegeben“.

Dennoch wurde weitergemacht: Schließlich war Mardi Gras.bb nicht nur soziales Umfeld, sondern auch eine relativ gut funktionierende Maschine. Es brauchte ganze sieben Jahre und zwei ausschlaggebende Faktoren, damit Wenz auch bewusst zu dem Beschluss kam, aufzuhören: einerseits der Konkurs ihres Labels „Hazelwood“, andererseits die gesundheitlichen Probleme ihres Produzenten Gordon Friedrich, die ihn dazu zwangen, die Zusammenarbeit zu beenden. Mit anderthalb Jahren Vorlauf, eben einem ganzen Album-Tour Zyklus.



Nach „Avengers: Endgame“: Das sind die nächsten Marvel-Filme

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