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Highlight: Michael Stipes erstes Interview nach der Trennung von R.E.M.

COMMITMENT: „Ich bin stolz darauf, meine Sexualität nie verborgen zu haben.“

Vor 25 Jahren standen R.E.M. auf dem Höhepunkt ihrer Karriere und waren eine der größten Bands der Welt. Nach ihren gefeierten Alben „Out Of Time“, „Automatic For The People“ wählte Sänger Michael Stipe diesen Gipfel, um sich als homosexuell zu outen. Ein Schritt, der ihn „bis heute stolz macht.“

Stipe: Verfechter der Chancengleichheit

Ein Jahr nach „Don´t Ask, Don´t Tell“ (einem Grundsatz, der es Soldaten der US-amerikanischen Armee untersagte, gleichgeschlechtliche Beziehungen in der Öffentlichkeit zu führen) und ein Jahr bevor Präsident Clinton den Defense of Marriage Act unterzeichnete, der die Ehe als zwischen Mann und Frau definierte, sagte Stipe inmitten der homophoben Stimmung des Landes den Interviewern, dass er ein „Verfechter der Chancengleichheit sei“ und sich zu Männern und Frauen gleichermaßen hingezogen fühlte.

In einem neuen Interview mit Billboard sagte der 59-Jährige , dass er mit Stolz auf diese Zeit zurückblickt. Obwohl sein Publikum teilweise schockiert war, bestand Stipe darauf: „Du kannst nie ein einziges Bild davon finden, wie ich vortäusche, eine Freundin zu haben oder jemand zu sein, der ich nicht bin. Ich war nie dieser Typ“, erklärt Stipe heute.

Der International Music Award wird erstmals am 22. November in Berlin vergeben.

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Holly Herndons „Spawn“-Programm: Taylor Swift oder Aretha Franklin mit Roboter-Gesang

IMA-Moderator Billy Porter staunte nicht schlecht, als Elektro-Musikerin und Stanford-Absolventin Holly Herndon in der Verti Music Hall seine Stimme auf ihrer Progamm-Entwicklung Spawn einspeiste und nahezu live künstlich reproduzierte. Ihre Experimente mit Stimmerzeugung durch Künstliche Intelligenz (KI) beschäftigen sie seit Jahren. Für ihr Album „Proto“ bekam sie einen IMA-Award in der Kategorie „Future“. Ihre Live-Konzerte versteht Herndon als fortlaufendes Experiment, bei denen sich das Spawn-Programm immer weiterentwickelt. Diese faszinierenden Soundstudien vor Publikum führten sie im Januar bis nach Australien. Dort wurde sie als kreative Zukunftsdeuterin gefeiert und zu den nächsten Schritten von KI in der Popmusik befragt. „Teams mit einer…
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