Mini-Prince-Fan: Universal zieht wegen tanzendem Baby vor Gericht

Ausgangspunkt des Dramas: Stephanie Lenz, die einen 29-Sekunden Clip auf einer Video-Plattform hochlädt, in dem ihr kleiner Sohn zur Musik von Prince tanzt. Vier Monate später verschwindet das Video wieder von der Plattform, nachdem Universal Music Publishing Einwände dagegen vorbrachte.

Als die Mutter erfolgreich durchsetzte, dass der Clip wieder auf der Plattform erschien, begann ein Rechtsstreit, der immer noch vor einem Gericht in Kalifornien ausgetragen wird. Stellt sich die Frage, welchen Sinn das Ganze haben soll. Jeder, der sich tatsächlich eine illegale Version von Prince’s „Let’s Go Crazy“ herunterladen möchte, würde wohl kaum auf diese 29-Sekunden Version in schlechter Soundqualität zurückgreifen.

Lenz wirft Universal vor, dem Unternehmen ginge „es einzig darum, Prince zufriedenzustellen.“ Der Sänger ist bekannt für seine Kontrollsucht im Bezug auf seine Musik und anderes Eigentum. Im letzten Jahr versuchte er, seine eigenen Fans wegen Bildmaterial auf deren Webseiten zu verklagen. Universal nennt die Klage eine „Frage des Prinzips“. Na dann, mal sehen, wer sich vor Gericht durchsetzt.


Depeche Mode: „Mode“-Box kurz verfügbar - und schon wieder weg

Depeche Mode veröffentlichen am Freitag (24. Januar) offiziell ihre Werkschau „Mode“. Eigentlich war das Box-Set bereits für den 22. November angekündigt, wurde dann aber verschoben. Wie die Band auf Facebook schrieb, genügte die Box damals nicht den Qualitätsstandards. Die Kollektion enthält alle ihre 14 Studioalben, dazu vier CDs mit B-Seiten und Remixen. Bei den üblichen Versandhändlern kostet „Mode“ rund 260 Euro, was nicht bei allen Fans gut ankam, zumal sämtliches Material bis auf einen Track (das Bowie-Cover „Heroes“) auch schon veröffentlicht wurde, und die CDs anscheinend auch nicht neu remastert wurden. Trotzdem erfreut sich das Stück großer Beliebtheit. Bei Amazon war es lange…
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