Spezial-Abo

Freiwillige Filmkontrolle


Hier sehen

Minnesota Vikings ehren ihren Edel-Fan Prince mit Halbzeit-Show


von

Kaum ein Tag vergeht ohne Prince-Tribut. Beinahe fünf Monate ist es her, seitdem der Sänger am 21. April dieses Jahres an einer Überdosis des Schmerzmittels Fentanyl verstorben ist. Auch heute trauert die Welt noch um den Verlust des erst 57 Jahre alten Rockstars.

Am Montag (19. September) ehrte ihn nun auch ein Sportteam. Die Minnesota Vikings gedachten ihrem langjährigen Unterstützer während der Halbzeit eines NFL-Spiels. Denn Prince war selbst ein bekennender Fan des Football-Teams und widmete ihnen gar den Song „Purple And Gold“.

Violette Bühne

Für das Tribut trat der Gospelchor, The Steeles, die selbst mit dem verstorbenen Künstler auf seinem Album „Graffiti Bridge“ (1990) zusammengearbeitet hatten, auf das Feld. Das Minnesota Orchestra unterstützte sie dabei.

Die gesamten Bühne wurde in Violett gehüllt und die Silhouette des Musikers auf den Boden projiziert. „Purple Rain“ erklang als gefühlvolle Soul-Interpretation. Bereits nach Prince‘ Tod zeigte sich das Football-Team traurig: „Wir werden immer stolz und dankbar sein, dass er sich als Vikings-Fan gesehen hat.“

Die Show kann hier in voller Länge angesehen werden:

https://vimeo.com/183261066

Das offizielle Tribut-Konzert für Prince am 13. Oktober in St. Pauls „Xcel Energy Centre“ im US-Bundesstaat Minnesota ist mittlerweile ebenfalls bestätigt.

Der Verkauf der Tickets wurde gestern (19. September) eröffnet. Noch können vereinzelte Tickets hier erworben werden. Doch Fans müssen schnell sein, die rund 18.500 Karten sind fast ausverkauft.

 


George Clinton über Prince: „Er war der Inbegriff eines Rockstars“

George Clinton und Prince lernten sich in den späten 70er Jahren kennen. Damals verhalf George Clinton Prince zu seinem Karrierestart, als er seine Musik einem einflussreichen DJ aus Detroit – The Electrifying Mojo – vorgespielt hat. Vorbestellen: ROLLING STONE 8/21 mit exklusiver 7-Inch-Single von Prince Jahre später zeigte sich Prince dafür erkenntlich, in dem er Clinton bei seinem Plattenlabel „Paisley Park Records“ unter Vertrag nahm. Prince veröffentlichte dann 1989 mit „The Cinderella Theory“ das Comeback-Album von George Clinton und gab ihm eine Rolle in seinem 1990 erschienenen Film „Graffiti Bridge“. In einem Interview mit „Billboard“ erinnerte sich George Clinton an…
Weiterlesen
Zur Startseite