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Monsterparty: Lady Gaga hat jetzt eine iPhone-App


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Als ob Platz Eins in den amerikanischen Billboard-Charts sowie sieben weiteren Ländern nicht genug wäre, brachte Mama Monster alias Lady Gaga gestern auch noch ihr eigenes „Born This Way Revenge“-iPhone-Spiel auf den Markt. Ähnlich wie Guitar Hero ist das Spiel nach dem Konzept aufgebaut, dass man sämtliche Gaga-Songs des neuen Albums „Born This Way“ auf einer Art Space-Guitar mit drei Saiten – im Takt der Musik – auf kleinen Dreiecken oder Kreisen antippen muss.

Davon abgesehen gibt es in der App sämtliche Texte des neuen Albums, eine Rubrik namens Gagavision, in der Videos von Her Gaganess zu finden sind, eine Künstlerbiografie und natürlich den direkten Draht zur Mama über Twitter. Alles, was das kleine Monsterherz begehrt also.

Gaga selbst sucht auf ihrer Webseite und bei Twitter die Unterstützung „ihrer kleinen Monster“, also ihrer Fans, für die anstehenden Much Music Video Awards. Dass sie die kriegen wird, ist klar, das weiß Gaga, das wissen die Fans. „Zwischen uns gibt’s eine Art Nabelschnur, die ich niemals durchschneiden will“, sagte sie Rolling Stone-Autor Brian Hiatt. „Sie sind solch ein großer Teil meiner Persönlichkeit, mindestens fünfzig Prozent, wenn nicht mehr. Sie nehmen mich nicht aus.“

Gaga liebt ihre Monster und die Monster lieben ihre Mama. Für ihre Fans gibt sie immer alles, so Gaga.  „Ich liebe sie so sehr, dass ich Blut und Wasser schwitze, wenn ich tanze und Songs schreibe. So werde ich eine bessere Anführerin für sie.“

Auf die Kritiken für ihr neues Musikvideo „Judas“ hat sie sich schon vor dem Erscheinen des Clips eingestellt. „Meistens werde ich eh nicht für das kritisiert, was ich sage, sondern dafür, dass ich was sage.“ Am meisten störe es Gaga, dass die meisten dachten, sie wolle nur Aufmerksamkeit, sie sei ein narzisstischer Popstar mit Geltungssucht. „Ich bin eine echte Künstlerin, eine echte Musikerin, die zufällig erst eine Popsängerin und dann ein Popstar wurde.“


Neil Young: 50 Jahre „After The Gold Rush“ – der Durchbruch

Neil Young hat in seinem Leben mehr als 40 Platten aufgenommen, die vielen Liveaufnahmen und Alben mit Buffalo Springfield oder Crosby Stills & Nash nicht mitgezählt. Darunter sind Meilensteine wie das eisig-erhabene, tiefdepressive „On The Beach“, das Punk reflektierende und Grungerock antizipierende „Rust Never Sleeps“ oder die bewegende Todesahnungsplatte „Sleeps With Angels“. Sogar in jüngster Zeit sind dem Mann mit dem Hut noch Geniestreiche wie der auf sechs Schallplattenseiten gepresste Rock’n’Roll-Sturm „Psychedelic Pill“ gelungen. Aber immer hat Neil Young auch echten Mist produziert. Mal veröffentlichte er einen grauenhaften Soundtrack, mal eine Platte mit Vocoder-Gesang, mal eine irritierende Verteidigung Ronald Reagans.…
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