Highlight: Liebeserklärung an „American Beauty“

Morrissey: „Der Vorwurf der sexuellen Belästigung ist oft nur ein lächerlicher Versuch vor Gericht zu ziehen“

Viel Aufregung derzeit um Morrissey. In einem Interview bezeichnete er Berlin als „Vergewaltigungshauptstadt“ und bejahte die  – suggestive – Frage, ob er Donald Trump töten würde, wenn er könnte.

In dem Gespräch mit „Spiegel Online“ hatte Morrissey außerdem Harvey Weinstein und Kevin Spacey in Schutz genommen. Nun legte er im Interview mit „The Sunday Times“ nach. Dort sagte der Ex-Sänger der Smiths: „Sobald es um ‚sexuelle Belästigung’ geht, musst du vorsichtig sein, denn oft ist es nur ein lächerlicher Versuch vor Gericht zu gehen.“

„Ich bin sicher, dass es (sexuelle Belästigung) furchtbar ist, aber wir müssen das Gleichgewicht behalten. (…) Ich muss dazu sagen, dass ich noch nie sexuell belästigt wurde.“ Eine Aussage, die ebenfalls verwundert. Hatte der Musiker doch 2015 behauptet, dass ihn ein Flughafen-Mitarbeiter sexuell belästigt haben soll.

Morrissey: „Das war das letzte Print-Interview, das ich jemals gegeben habe“

Damals sagte Moz: „Ich war schon durch den Scanner, durch den zweiten Abschnitt, also war alles in Ordnung. Dann ging er direkt zu meinem Intimbereich über und mit seinen Fingern meinen hinteren Spalt entlang.“

Seine Haltung gegenüber Journalisten machte er diese Woche bei einem Konzert in Chicago deutlich. „Vor ein paar Wochen habe ich einer deutschen Zeitschrift ein Interview gegeben. Dazu möchte ich nur eins sagen: Das war das letzte Print-Interview, das ich jemals gegeben habe.“

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#moztour2017 #morrissey

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Iggy Azalea: Kein Crowdsurfing, weil sie von Frauen sexuell belästigt wird

Es klingt so obskur wie unwahrscheinlich, und ist nicht im Geringsten lustig: Die australische Rapperin Iggy Azalea wurde von ihren Fans auf Konzerten regelmäßig sexuell attackiert. Beim Crowdsurfing - also dem Bad in der Menge - sollen die Fans regelmäßig versucht haben, die Rapperin zu "fingern". In einem Interview mit "Hot 97" erzählte die Rapperin vor einigen Jahren: "Ich musste aufhören [mit dem Crowdsurfing]. Ich spiele nur Konzerte mit mindestens 2000 Besuchern, aber ich muss trotzdem Barrieren aufstellen, wenn es nur 200 Menschen sind, die versuchen mich zu fingern". Mittlerweile, so die Rapperin, trage sie mehrere Schichten Unterwäsche und Strumpfhosen…
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