„Ted 2“: Nach Kindesmissbrauchs-Vorwürfen wurde Produzent gefeuert

Nachdem Missbrauchs-Vorwürfe gegen Stephen Collins publik wurden, hatten die Produzenten des zweiten Teils der Kinokomödie „Ted“ den ursprünglich engagierten Schauspieler gefeuert.

Während einer 2012 heimlich aufgezeichneten Therapiesitzung mit seiner Ex-Frau hatte Collins gestanden, dass er sich mehrfach gegenüber minderjährigen Mädchen entblößte und eines der Opfer dazu nötigte, seinen Penis zu berühren. Dieser Akt geschah laut Angabe der betroffenen Frau, als sie im Kindesalter während eines New-York-Aufenthalts bei der Familie von Collins zu Besuch war.

Anonymer Brief

Diese Aussage deckte sich mit dem Geständnis Collins’: „There was one moment of touching where her hand, I put her hand on my penis.“ Laut „TMZ“ kontaktierte das Missbrauchs-Opfer im Jahr 2000 Collins‘ Ehefrau Faye Grant mit einem anonymen Brief. Diese antwortete demnach elf Jahre später, als Collins ihr davon erzählte.

Der als Reverend Camden in „Eine himmlische Familie“ bekannte Schauspieler zeigte sich nach Aussage der Ex-Frau nicht reumütig. Laut der Website „E!“ führte die Manhattan Special Victims Unit Ermittlungen durch. Grundlage der Untersuchungen waren Aufnahmebänder aus einer Therapiesitzung der ehemaligen Eheleute, in denen Stephen Collins über den sexuellen Missbrauch spricht.

Diese Sitzungen nahm Grant heimlich auf, was, laut ihrem Anwalt, in Kalifornien erlaubt sei um Beweise zu sammeln. Diese Bänder waren über TMZ an die Öffentlichkeit gelangt.

Faye Grant erklärte gegenüber „E!“, dass sie jedoch nichts mit der Veröffentlichung des Therapiegespräches zu tun hatte. Sie könne sich nicht erklären, wie die Aufnahmebänder von den Behörden in die Medien gelangt seien.


50 Jahre Woodstock: Was von der Hippie-Bewegung übrig blieb

Woodstock, jenes Festival, das heute als Meilenstein der Musikgeschichte gilt, stand anfänglich unter keinem guten Stern. Das begann schon bei der Auswahl des Festivalgeländes, denn eigentlich hätte die Veranstaltung an einem komplett anderen Ort ausgetragen werden sollen. Doch immer wieder scheiterten die Veranstalter an den Protesten der Anwohner. Langhaarige Jugendliche, Hippies und Gegner des Kriegs waren nicht gerne gesehen. Zahlreiche Drohanrufe folgten Nachdem die Veranstalter aus dem namensgebenden Ort Woodstock vertrieben wurden, fiel die Wahl auf Wallkill – dort hat das Team eine 250 Hektar große Fläche auftreiben können. Howard Mills verpachtete die Wiese an Woodstock Ventures – zahlreiche Drohanrufe…
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