Nach Motz-Interview: Mertesacker ist der Google-Star – 500.000 Eingaben im Netz


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Immerhin sorgen die Spieler, wenn es schon nicht ganz so gut läuft, für Heiterkeit: Nach dem knappen Sieg der Deutschen Nationalmannschaft gegen Algerien hatte Abwehr-Riese Per Mertesacker keine Lust, sich von ZDF-Spielbeobachter Boris Büchler belehren zu lassen, dass man so wie bisher nicht weiter machen könne. Stattdessen keilte er zurück, fragte: „Wat wollnse von mir? Glauben Sie unter den letzten 16 ist das irgend ’ne Karnevalstruppe, oder was?“

Zur Regeneration sagte er mit schiefem Lächeln: „Ich leg‘ mich erst mal drei Tage in die Eistonne, und dann sehen wir das Spiel, und dann sehen wir weiter.“ Das hatte schon gestern (2.7.) ein Mash-Up inspiriert, in dem Mertes Kommentare mit dem Song „Ice, Ice, Baby“ von Vanilla Sky gekreuzt wurde. Der Spieler machte sich außerdem über seine eigenen Worte lustig und twitterte ein Bild von sich in der angesprochenen Eistonne.

Die Erfolgsaussichten für den weiteren Turnierverlauf hatte der Arsenal-Spieler allerdings auch eiskalt bewertet: „Wollen Sie ’ne erfolgreiche WM oder sollen wir wieder ausscheiden, und haben schön gespielt? Ich versteh die ganze Fragerei nicht. Wir sind weitergekommen, sind superhappy, haben heute alles gegeben und bereiten uns jetzt auf Frankreich vor.“

Tut Fußballermund hier Wahrheit kund? Jedenfalls ist das Interview-Video bei Google ein echter Hit. Nach dem Match gegen die Nordafrikaner sind die Suchanfragen nach Mertesacker um das 44-fache gestiegen, 500.000 Mal wurde der Name des Motz-Kickers eingegeben. Ob sich das ZDF über die Zeter-Botschaft amüsieren konnte, ist nicht verbrieft – die Mannschaftskollegen des 29-Jährigen hat es jedenfalls gefreut.

Manuel Neuer gab verschmitzt zu Protokoll: „Ich fand’s klasse, ich hätt’s nicht besser sagen können.“

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